Mo., 28.10.2019

Reiten: In der Siegerrunde des S*-Springens bleibt keiner ohne Fehler. Österreicher siegt in Valdorf

Ohne Fehler: Sabine Flörkemeier vom RV Fridericus Valdorf und Cloncoose Luxor bleiben im S*-Springen ohne Abwurf, verpassen aber die Siegerrunde knapp.

Ohne Fehler: Sabine Flörkemeier vom RV Fridericus Valdorf und Cloncoose Luxor bleiben im S*-Springen ohne Abwurf, verpassen aber die Siegerrunde knapp. Foto: Lars Krückemeyer

Von Lars Krückemeyer

Vlotho (WB). Im großen Finale des Valdorfer Turniers bekamen die Reiter nichts geschenkt. Parcoursbauer Volker Wulf hatte die Siegerrunde des S*-Springens anscheinend so schwierig hingestellt, dass keiner ohne Fehler blieb.

Der ehemalige österreichische Nationenpreisreiter Andreas Wegener, heute mit einer eigenen Anlage im niedersächsischen Lembruch beheimatet, legte bei einem Abwurf die schnellste Runde in 36,55 Sekunden hin und gewann mit 1,45 Sekunden Vorsprung vor dem ehemaligen Exteraner Dennis Buddenberg (RV Bad Rothenfelde).

850 Nennungen

Als letzte Starterin hätte Nicole Könemann vom RFV Brüninghorstedt-Schamerloh-Warmsen überholen können. Doch 39,86 Sekunden reichten nur zum dritten Platz. Sabine Flörkemeier vom RV Valdorf blieb im ersten Umlauf ohne Fehler, war aber nicht schnell genug, um ins Finale einzuziehen. Am Samstag wurde sie Zweite.

Gastgeber RV Fridericus Rex verzeichnete mit 850 Nennungen ein höheres Ergebnis als im vergangenen Jahr (760). »Das ist logistisch eine Herausforderung für uns. Etwa 70 Ehrenamtliche und natürlich unsere Sponsoren machen das Turnier erst möglich«, sagt Gerhard Linnenbeker, Geschäftsführer des etwa 400 Mitglieder zählenden Vereins.

Kräftig investiert

Um attraktiv zu bleiben, hat der RV Fridericus Rex Valdorf Geld in die Hand genommen und kräftig investiert. Allen voran in neue Dächer der Hallen auf dem Hof Rethemeier. »Die gesamte Anlage ist jetzt asbestfrei. Das war in den 70er und 80 er Jahren Standard, heutzutage muss es entfernt werden«, sagt Gerhard Linnenbeker.

Außerdem wurden Hindernisständer ausgetauscht, LED-Lampen für die Lichtanlage und eine 2500 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage angeschafft. »Das hat alles zusammen 500.000 Euro gekostet. Wir haben uns nach langer Beratung trotzdem dafür entschieden, schließlich sind die Zinsen sehr tief«, erklärt Linnenbeker den finanziellen Kraftakt des Vereins. Zur Refinanzierung trägt die mit der Fotovoltaik gewonnene Energie bei, die ein Anbieter gepachtet hat.

 

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