Frauenhandball: Bezirksligist TuS Vlotho-Uffeln unterliegt Minden-Nord III 24:32 (9:18).
Zweite Halbzeit versöhnt den Trainer

Von Lars Krückemeyer Vlotho (WB). Torsten Brandt kostete jede Minute der Halbzeit aus. Denn der Trainer hatte nach einer desolaten ersten Hälfte beim 24:32 (9:18) gegen den HSV Minden-Nord III in der Kabine Redebedarf. „Ich bin zum ersten Mal laut geworden, weil wir in keiner Weise das gespielt haben, was besprochen war.“

Sonntag, 23.02.2020, 21:00 Uhr aktualisiert: 23.02.2020, 21:20 Uhr
Abwehrlücke: Maya Fahrenhorst, Carolin Flemming und Lara Schmidt (von links) haben keinen Zugriff auf die Mindener Werferin. Foto: Krückemeyer
Abwehrlücke: Maya Fahrenhorst, Carolin Flemming und Lara Schmidt (von links) haben keinen Zugriff auf die Mindener Werferin. Foto: Krückemeyer

Seine Worte waren wohl gut gewählt, denn nach dem Wechsel steigerten sich die Handballerinnen des TuS Vlotho-Uffeln, gewannen den zweiten Durchgang sogar mit 15:14 und versöhnten ihren Trainer.

0:5 nach fünf Minuten

Dass es gegen die Mindenerinnen schwierig werden würde und die fünfte Niederlage in Folge drohte, war allen klar. Aber ein 0:5 nach fünf Minuten und ein 1:7 wenig später hatten sich die Vlothoerinnen gewiss nicht vorgestellt. Zwar fingen sich die Vlothoerinnen und verkürzten in ihrer besten Phase der ersten Halbzeit auf 4:7 und 7:10 (16.). Doch dann häuften sich auch die technischen Fehler, so dass sich Minden mit Kontern zur Pause schon entscheidend absetzte.

Das wollten die Gastgeber aber nicht auf sich sitzen lassen. In den zweiten 30 Minuten klappte das Zusammenspiel viel besser und die Rückraumspielerinnen wie Celina Schürmann (vier Tore) trauten sich mehr zu. Auch weil Maya Fahrenhorst nun einige Bälle abwehren konnte, war der TuS plötzlich gleichwertig. Beim 17:27 (49.) betrug der Rückstand zum letzten Mal zehn Tore, bis zur 54. Minute wurde daraus ein 22:28.

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