Frauenfußball: SC Vlotho besiegt BV Werther II mit 3:2 (2:2)
Spätes Siegtor im Spitzenspiel

Von Andreas Klose Vlotho (WB). Die Bezirksliga-Fußballerinnen des SC Vlotho bleiben in der Erfolgsspur, gewinnen das spannende Verfolger-Duell gegen den BV Werther II mit 3:2 (2:2). Damit festigt der SC den zweiten Tabellenplatz hinter der Spvg. Steinhagen (Donnerstag 1:0 gegen die SV Kutenhausen/Todtenhausen II und gestern 2:1 beim FC Donop-Voßheide II).

Montag, 19.10.2020, 12:00 Uhr
Zweifache Torschützin: Meike Delißen (rechts) erzielt beim 3:2-Sieg gegen den BV Werther II die Tore zum 1:2 und 2:2 für den SC Vlotho. Fotos: Andreas Klose

Es ist für die Gastgeberinnen ein hartes Stück Arbeit, denn nach nur 16 Minuten liegen sie schon 0:2 zurück. „Da haben wir uns zwei ganz dumme Kontertore eingefangen. Super, dass wir dann ins Spiel zurückgekommen sind. Letztlich ist unser Sieg durchaus verdient. Es war ein offener Schlagabtausch. Später wurde es etwas ruppig, doch das gehört im Fußball nun einmal dazu“, bilanziert Trainer Wolfgang Helm.

0:2 nach 16 Minuten

Gerade einmal vier Minuten sind absolviert, da muss Torhüterin Luise Weinert nach einem Konter erstmals den Ball aus dem Tor holen, Friderike Borchers ist per Flachschuss aus zwölf Metern erfolgreich. In der 16. Minute sieht die SC-Defensive erneut nicht gut aus und es heißt 0:2. Diesmal schließt Nadja Billotin erfolgreich ab – wieder ein Flachschuss, Wei-nert ist erneut machtlos.

Der SC Vlotho ist kurzzeitig geschockt, doch dann folgt der schnelle Anschlusstreffer. Meike Delißen geht voran, flach und platziert schlägt der Ball zum 1:2 ein (20.). In der 26. Minute ist es Stina Claußen, die über die rechte Seite kommt und abzieht. Tanja Wisskopps Parade verhindert hier den Ausgleich. Der fällt jedoch noch vor dem Seitenwechsel, in der 44. Minute. Nach Zuspiel von Liliy Pilgrim erzielt Delißen das viel umjubelte 2:2.

Beide Mannschaften suchen nach dem Wiederanpfiff die Entscheidung. Der Schiedsrichter muss aufgrund der zunehmenden Härte mehrfach Gelbe Karten zücken. Als es schon nach einem Remis aussieht, entscheidet die aufgerückte Innenverteidigerin Pia Hermine Zymelka die Begegnung. Im Anschluss an einen Eckball trifft sie aus dem Gewühl heraus zum 3:2 in der 88. Minute.

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