Handball-Bezirksliga: TuS Vlotho-Uffeln rettet beim TuS SW Wehe II einen Punkt
Ausgleich drei Sekunden vor Schluss

Von Lars Krückemeyer Rahden (WB). Wer in den letzten 36 Sekunden zwei Tore Rückstand aufholt, sollte eigentlich über einen Punktgewinn sprechen. Ganz so leicht fiel das beim Bezirksligisten TuS Westfalia Vlotho-Uffeln nach dem 22:22 (10:13) beim TuS SW Wehe II allerdings nicht. „Am Ende müssen wir damit zufrieden sein. Andererseits haben wir eine klare Führung verspielt“, sagte Trainer Oliver Glißmann.

Sonntag, 25.10.2020, 20:15 Uhr aktualisiert: 25.10.2020, 20:17 Uhr
Neunfacher Torschütze: Janis Brandt und die Handballer des TuS Vlotho-Uffeln bringen einen Punkt aus Rahden mit. Foto: Lars Krückemeyer
Neunfacher Torschütze: Janis Brandt und die Handballer des TuS Vlotho-Uffeln bringen einen Punkt aus Rahden mit. Foto: Lars Krückemeyer

Bis zum 8:8 wechselte die Führung hin und her. Wehe agierte mit einer offensiven Abwehr, was den Vlothoern um den neunfachen Torschützen Janis Brandt allerdings keine Probleme bereitete. Das änderte sich nach der Pause. Zwar erzielte Brandt das 14:10 (33.) und führte Vlotho in der 44. Minute noch 18:15. Dann aber leistete sich der Gast eine achtminütige Auszeit im Angriff und geriet mit 18:19 in Rückstand. Philipp Tweles 20:19 (54.) war die letzte Führung für die Gäste, 36 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte der Weher Henrik Klostermann mit seinem dritten Tor in Folge das 22:20.

Doch Vlotho steckte nicht auf und kam nur acht Sekunden später durch Brandt zum schnellen Anschlusstreffer, erkämpfte sich tatsächlich noch einmal den Ball und glich durch Louis Huxoll drei Sekunden vor Schluss aus.

Kreis Lippe unterbricht

Ob der TuS sein nächstes Spiel planmäßig am 7. November gegen Möllbergen II absolviert, scheint angesichts der Corona-Entwicklung fraglich. Der Handball-Kreis Minden-Lübbecke will die Saison nicht stoppen und folgt dem Beschluss des Handballverbands Westfalen. „Wenn ein Verein aufgrund der aktuellen Situation Spiele in Hotspotgebieten nicht austragen will oder wegen Spielermangel nicht austragen kann, besteht die Möglichkeit, diese Spiele auf Antrag zu verlegen, heißt es.

Im Nachbar-Kreis Lippe beurteilen die Verantwortlichen die Lage anders. Die technische Kommission hat bis zum 30. November den kompletten Spielbetrieb auf Kreisebene ausgesetzt.

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