Fr., 19.04.2019

Baumaßnahmen im Erkeln – Straße von Dienstag an gesperrt Umwege unvermeidlich

Etwa 300 Menschen arbeiten bei Vauth und Sagel (links). Wenn von Juni an die Straße vom Werktor bis zum Ortseingang erneuert wird, ist der Weg durch den Ort versperrt. Viele müssen längere Umwege in Kauf nehmen – auch Zulieferer.

Etwa 300 Menschen arbeiten bei Vauth und Sagel (links). Wenn von Juni an die Straße vom Werktor bis zum Ortseingang erneuert wird, ist der Weg durch den Ort versperrt. Viele müssen längere Umwege in Kauf nehmen – auch Zulieferer. Foto: Frank Spiegel

Von Frank Spiegel

Brakel-Erkeln (WB). In Erkeln wird von Dienstag an kräftig gebaut. Vor allem für die Autofahrer ist das mit Umwegen verbunden.

Zunächst werden die Nethe- und die Mühlengrabenbrücke erneuert. Die Neue Straße ist daher von Dienstag an dort gesperrt. Die offizielle Umleitungsstrecke ist vor Ort ausgeschildert und führt in beiden Richtungen über die L863 (Neue Straße/Brakeler Straße), L837 (Borgholzer Straße), K40 (Hampenhauser Straße), B252 und die B64.

»Natürlich kommt es zu Beeinträchtigungen während der Bauphase, der Landesbetrieb geht hier aber so einfühlsam wie möglich vor«, erklärte Bürgermeister Hermann Temme bei einem Ortstermin am Donnerstag.

Beeinträchtigungen

Wie Hubertus Borgelt, Abteilungsleiter Bau der Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift von Straßen NRW, erläuterte, sei die Nethebrücke denkmalgeschützt und werde entsprechend saniert. »Aufwändiger sind die Arbeiten an der Mühlengrabenbrücke«, führte er aus. Hier müssten zusätzliche Stützen angebracht werden.

Sind diese Arbeiten beendet, geht es auf der L863 weiter – und zwar am Ortsausgang Richtung Tietelsen. »Im vergangenen Jahr haben wir hier den Bereich von Tietelsen bis kurz vor Erkeln für 1,1 Millionen Euro instandgesetzt. Jetzt erfolgt der restliche Ausbau auf einer Strecke von etwa 550 Metern«, berichtete Borgelt. Vom Baubeginn dort bis zum voraussichtlichen Ende der Arbeiten Mitte August ist die Fahrbahn vom Ortsausgang Erkeln bis zum Unternehmen Vauth und Sagel voll gesperrt.

Ampelregelung nicht möglich

»Die Möglichkeit, die Straße halbseitig zu sperren und so wenigstens einen per Ampel geregelten einspurigen Verkehr zuzulassen gibt es angesichts des zu geringen Querschnitts der Straße nicht«, erläuterte Borgelt. Die Arbeitsschutzrichtlinien seien inzwischen so streng, dass das nicht mehr möglich sei.

Zu den Hauptbetroffenen zählen in diesem Fall auch die 300 Mitarbeiter sowie die Zulieferer von Vauth und Sagel. »Zum Glück fällt das in den Sommer, da ist auch bei uns die ruhigere Zeit, viele Mitarbeiter sind im Urlaub«, sagte Chef Thomas Sagel. Sicherlich könne man nicht alle Spediteure informieren, dass die Anfahrt durch Erkeln nicht möglich sei, er ist aber zuversichtlich, dass es nicht zu übermäßigen Beeinträchtigungen kommt.

Regeln einhalten

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die ausgewiesenen Umleitungsstrecken als Empfehlungen zu verstehen sind. »Wichtig ist, dass auch von Ortskundigen in jedem Fall die Straßenverkehrsordnung eingehalten wird«, sagte Hubertus Borgelt.

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