Stadt setzt Fachfirma eine Frist
Wieder Ärger um Kesselbrink-Rasen

Bielefeld (WB/HHS). Um den Rollrasen auf dem Kesselbrink gibt es wieder Ärger. Voraussichtlich treffen sich die Fachfirma, die den Rasen verlegt hatte, und die Stadt vor Gericht wieder. Denn nach dem Austausch des Rasens im Oktober wächst der neue Rasen nicht an. Die Stadt setzt dem Unternehmen jetzt eine Frist.

Freitag, 19.02.2016, 13:53 Uhr aktualisiert: 19.02.2016, 14:24 Uhr
Stadt setzt Fachfirma eine Frist : Wieder Ärger um Kesselbrink-Rasen
Rollrasen auf dem Kesselbrink. Foto: Hans-Werner Büscher

Die Firma werde aufgefordert, bis zum 15. April den Rasen auf eigene Kosten zu ersetzen. Andernfalls will die Stadt ihr den Auftrag entziehen. Der Unternehmer habe inzwischen mitgeteilt, dass er das Gutachten nicht anerkenne und seinerseits juristisch dagegen vorgehen wolle.

Während der Anwachsphase des neuen Rasens wurde ein Bauzaun aufgestellt – zum Schutz vor Vandalismus. Eigentlich sollte dieser Bauzaun bereits im November oder Dezember entfernt werden, teilte die Stadt mit. Doch der Zaun steht immer noch. Wie in der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am Donnerstag mitgeteilt wurde, habe die Stadt einen Gutachter beauftragt, nachdem der neue Rasen nicht anwachsen wollte.

Der Spezialist sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Rollrasen nicht fachgerecht verlegt worden sei und die eingesetzten Grassorten den zu erwartenden Belastungen nicht Stand halten könnten.

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