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Fr., 11.03.2016

Staatsanwaltschaft: »Vergewaltigung ist nicht nachzuweisen« Angebliche Sextat: Ermittlungen eingestellt

Bielefeld (WB/hz). Das Gerücht über eine angebliche Straftat hatte seinerzeit über die Stadtgrenzen hinaus hohe Wellen geschlagen: Am 4. Januar sollen in Jöllenbeck zwei junge Migranten (15/18) ein 14 Jahre altes Mädchen mit Alkohol betäubt, sexuell genötigt und schließlich vergewaltigt haben.

Die Tat soll im Keller eines Hauses an der Wegastraße im sozialen Brennpunktviertel Oberlohmannshof geschehen sein. Nachbarn gingen auf die Barrikaden und forderten Jöllenbecks Kommunalpolitiker bei der Sitzung der Bezirksvertretung im Januar ultimativ auf, mehr für die Sicherheit im Stadtteil zu tun.

Nun hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld das Ermittlungsverfahren gegen einen Bosnier (15) und einen Iraker (18) eingestellt. »Eine Vergewaltigung der 14-Jährigen ist nicht nachzuweisen«, sagte Staatsanwaltschafts-Sprecher Christoph Mackel gestern auf Anfrage. Die 14-Jährige sei weder gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen noch mit Alkohol widerstandsunfähig gemacht worden.

Die Ermittlungen hätten lediglich ergeben, dass mehrere Jugendliche und junge Erwachsene in Jöllenbeck »ganz kräftig gezecht« hätten. Nach Informationen dieser Zeitung waren die 14-Jährige und einer der verdächtigten Migranten im Januar ein Paar.

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