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Fr., 20.05.2016

JVA-Leiterin: keine Hinweise auf Fluchtgefahr Middelhoff darf in offenen Vollzug

Blick auf die Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Senne in Bielefeld.

Blick auf die Justizvollzugsanstalt (JVA) Bielefeld-Senne in Bielefeld. Foto: Friso Gentsch/dpa

Es hätten sich im mehrtägigen Aufnahmeverfahren mit Medizinchecks und längeren Gesprächen keine Hinweise für Fluchtgefahr oder die Gefahr neuer Straftaten ergeben, sagte die Leiterin der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne, Kerstin Höltkemeyer-Schwick, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Entscheidung gelte natürlich nur, wenn Middelhoff sich weiter an die Regeln halte.

Der 63-Jährige war wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Seit Antritt seiner Haft am 13. Mai durfte er während des Aufnahmeverfahrens die Anstalt nicht verlassen. Sehr kurzfristig werde nun auch entschieden, ob Middelhoff als Freigänger tagsüber wieder außerhalb der Anstalt arbeiten darf, sagte Höltkemeyer-Schwick.

Der ehemalige Chef des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor hatte Anfang Mai eine Stelle als Hilfskraft in einer Behindertenwerkstatt in Bielefeld angetreten.

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