Politiker beschließen Prüfauftrag - Polizei schließt Ermittlungen ab
Hundewiese: »Es muss was passieren«

Bielefeld (WB/sb). Nach dem tödlichen Rad-Unfall eines von zwei Hunden gestörten Rentners (90) an der Hundewiese Stiftsmühle soll jetzt die Verwaltung prüfen, wie die Freilauffläche besser abgegrenzt werden kann. Das hat am Donnerstagabend die Bezirksvertretung Jöllenbeck einstimmig beschlossen.

Freitag, 28.10.2016, 10:36 Uhr aktualisiert: 28.10.2016, 11:50 Uhr
Die Hundewiese liegt im nördlichen Teil der Grünanlage an der Stiftsmühle. Foto: Thomas F. Starke
Die Hundewiese liegt im nördlichen Teil der Grünanlage an der Stiftsmühle. Foto: Thomas F. Starke

Ursprünglich hatte die CDU in ihrem Antrag eine Einzäunung des Weges gefordert - ohne Erfolg. Die SPD wollte zwar den Antrag auf Einzäunung der Wiese ebenfalls nicht unterstützen. »Aber natürlich muss da noch was passieren – spätestens im Frühjahr«, sagte SPD-Fraktionschefin Dorothea Brinkmann. So einigten sich die Bezirksvertreter letztlich auf den Prüfauftrag an die Verwaltung – mit der Voraussetzung, dass sich auch das Rechtsamt äußere.

Unterdessen hat die Polizei ihre Ermittlungen gegen die 46 und 49 Jahre alten Halter der Hunde wegen fahrlässiger Tötung abgeschlossen . »Die Akten wurden der Staatsanwaltschaft übergeben«, berichtete Polizeisprecher Michael Kötter.

Mehr lesen Sie am Freitag, 28. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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