Forschen, arbeiten und wohnen im »Stadtraum Campus«
Strategiekonzept zur Wissenschaftsstadt

Bielefeld (WB). Es ist das Ergebnis von eineinhalb Jahren Arbeit: Am Dienstag haben der frühere Uni-Rektor Prof. Dr. Dieter Timmermann und der ehemalige Uni-Kanzler Dr. Hans Jürgen Simm Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) das »Strategiekonzept Wissenschaftsstadt Bielefeld« übergeben. Die Planung eines »neuen Stadtraums Campus/Großdornberg« spielt darin weiter eine zentrale Rolle.

Mittwoch, 14.12.2016, 11:39 Uhr aktualisiert: 14.12.2016, 12:46 Uhr
Auf dem Campus liegt die Zukunft. Die neue FH und das Citec-Gebäude der Uni sind schon da. Foto: Bernhard Pierel
Auf dem Campus liegt die Zukunft. Die neue FH und das Citec-Gebäude der Uni sind schon da. Foto: Bernhard Pierel

Es war von Anfang an die Arbeit der Arbeitsgruppe 2 »Campusentwicklung«, die die Gemüter erregte. Dort hatte man in ersten Planskizzen einen Entwicklungsraum erschlossen, der von der neuen FH bis nach Großdornberg reicht. »Pro Grün« warnte im Juni vor dem Flächenverbrauch. Schnell war die Bürgerinitiative »Bielefeld natürlich« gegründet, die sich der Campus-Entwicklung annahm, und auch in der Bezirksvertretung Dornberg gab es Bedenken.

Solche Bedenken versuchte Dieter Timmermann zu zerstreuen: »Was wir nicht haben, ist ein fertiger Plan«, betonte er. Sein Co-Moderator Hans-Jürgen Simm ergänzte aber auch: »Wenn wir eine positive Entwicklung des Wissenschaftsstandorts wollen, dann geht das nur mit mehr Fläche.« Eine Haltung, die auch der OB teilt. 

In ihrem Abschlussbericht schlägt die Arbeitsgruppe Campusentwicklung nun die Planung eines neuen Stadtraums vor, in dem neben der Hochschulerweiterung »auch Funktionen wie Wohnen und Arbeiten räumlich nicht getrennt, sondern – soweit das miteinander vereinbar ist – räumlich nahe beieinander sind.« Zusätzliche Einrichtungen wie Kitas, Versorgungs- und Dienstleistungsangebote, Sport-, Kultur- und Freizeitangebote, Plätze und Foren für Treffpunkte sollen einen »Stadtraum mit hohem Eigenwert« bilden.

Nachzulesen ist das Konzept online.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 14. Dezember, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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