Ausfälle und Verspätungen: Verkehrsverbund von Gesprächen mit Eurobahn enttäuscht
»Keine Besserung in Sicht«

Bielefeld  (WB). Der Ärger über die Eurobahn wegen verspäteter oder ausgefallener Züge hält an. Der Nahverkehrsverbund Westfalen-Lippe (NWL) als Auftraggeber hat nach eigenen Angaben die Geschäftsleitung der Eurobahn jetzt in mehreren Gesprächen »dringend aufgefordert, zu erklären, wie die vertraglich geschuldete Leistung verlässlich sichergestellt werden kann«.

Mittwoch, 21.12.2016, 06:00 Uhr aktualisiert: 21.12.2016, 06:35 Uhr
Die Eurobahn fährt unter anderem von Bielefeld nach Detmold, Rahden und Münster sowie zwischen Paderborn und Warburg. Foto:
Die Eurobahn fährt unter anderem von Bielefeld nach Detmold, Rahden und Münster sowie zwischen Paderborn und Warburg.

Das Ergebnis sei allerdings nicht zufriedenstellend, sagt NWL-Sprecher Uli Beele. »Die Aussagen und Erklärungen des Unternehmens sind für den NWL nicht akzeptabel.« Der NWL fordere weiterhin mit Nachdruck eine Nachbesserung seitens der Eurobahn, was Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und die Information der Fahrgäste über etwaige Probleme im Zugverkehr betreffe.

Wie berichtet, fallen bereits seit Wochen auf den Bahnverbindungen der Eurobahn Züge wegen Engpässen beim Personal aus. »Derzeit ändert sich die Situation von Tag zu Tag, mal zum Positiven, mal zum Negativen«, sagt Bee­le. Eine grundlegende Besserung sei aber nicht in Sicht.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 21. Dezember, im WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Thomas  schrieb: 21.12.2016 19:35
Fernverkehr hat Vorfahrt
Die DB...hier der Re6 ist auch schon ausgefallen und auch oft Verspätet.
Den Schnellzügen muss leider Vorfahrt gewährt werden...
Für den Service der Bahn insgesamt finde ich die Fahrpreise die sich ständig erhöhen unverschämt.
Die Ansagen und Informationen sind auch reichlich verbesserungsfähig.
Hinzu kommt auch die schleichende Arbeit der Renovierung der Bahnhöfe....
Aber Hauptsache das Internet ist schnell...:-)
Rufio  schrieb: 21.12.2016 16:50
Den Shitstorm
den es gäbe wenn es die DB wäre, möchte ich nicht erleben....
Tobias  schrieb: 21.12.2016 09:40
Und dann soll dieses Chaos-Unternehmen ab kommenden Dezember auch noch die Strecken Bielefeld-Bad Bentheim und Herford-Paderborn fahren. Dafür sind sie dann wieder gut genug - ist ja schön billig und der NWL spart Geld. Dass dann keiner mehr mit dem Zug fahren will stört die da oben ja nicht. Wird höchste Zeit dass dieser Irrsinn gestoppt wird und der Eurobahn zumindest die neuen Strecken gar nicht erst zugeteilt werden.
franz.B  schrieb: 21.12.2016 09:27
Kein Wunder
Es ist doch ken Wunder, dass der Zugverkehr nach der Privatisierung nicht mehr gut funktioniert. Die DB verwaltet das Schienennetz und die Fernverbindungen, der Regionalverkehr und die Nahverbindungen bestellen bis zu 20 Subunternehmen. Bananenrepublik .Alles, worüber wir seit 1950 stolz waren, wird delegiert und kaputtverwaltet.
4 Kommentare
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