Bielefelder Polizei: Verdacht, dass es sich um Vorsatz handeln könnte, nicht bestätigt
Zwei Richter bei Auto-Unfall verletzt

Bielefeld (WB). Zwei Richter sind am Freitagmorgen auf der Rohrteichstraße von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Der flüchtige Autofahrer konnte von der Polizei gefasst werden.

Freitag, 24.02.2017, 12:59 Uhr aktualisiert: 24.02.2017, 16:31 Uhr
Der Unfall ereignete sich auf der Rohrteichstraße. Foto: Heinz Stelte
Der Unfall ereignete sich auf der Rohrteichstraße. Foto: Heinz Stelte

»Der Verdacht, dass es sich um eine vorsätzliche Tat handeln könnte, hat sich nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht bestätigt«, sagt Polizeisprecherin Kathryn Landwehrmeyer . Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Gegen 8.10 Uhr überquerten die zwei Fußgänger, eine 37-jährige Richterin und ein 56-jähriger Richter, die Rohrteichstraße in Richtung Amtsgericht . Als sich beide auf der Straße befanden, steuerte ein Auto laut Zeugenaussagen direkt auf sie zu und erfasste sie frontal. Anschließend flüchtete der Autofahrer.

Durch die Kollision wurden die Fußgänger schwer verletzt. Ein Notarzt versorgte den Mann vor Ort, bevor Rettungskräfte ihn und die Richterin in ein Bielefelder Krankenhaus transportierten. Polizeibeamte stellten den flüchtigen Fahrer kurze Zeit später in der Nähe des Unfallortes.

Sie brachten den 41-jährigen polizeibekannten Bielefelder auf eine Polizeiwache und stellten das Unfallfahrzeug sicher. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit die Unterbringung des psychisch auffälligen Mannes in einer psychiatrischen Einrichtung.

 

Kommentare

Mario  schrieb: 25.02.2017 15:10
@Michael Schönow
"Und warum bringt man den Polizei- und bestimmt Gerichtsbekannten in einer psychiatrischen Einrichtung."
Weil er, wie Sie ja selbst auch nochmal festhalten, wohl psychisch auffällig ist.

"Und warum bringt man ihn nicht direkt ins Gefängnis?"
Das ganze hat sich gestern ereignet. Wie soll er so schnell verurteilt werden? Oder kritisieren Sie damit das System, dass Straftäter überhaupt erst verurteilt werden müssen?

"Und wenn er Psychisch Krank ist!!!???Dann darf er noch Auto fahren???"
Wann hat die Führerscheinstelle ihre psychische Gesundheit denn das letzte Mal überprüft? Es gibt doch keine regelmäßigen Tests bei allen Führerscheininhabern.
Ich gehe jedoch stark davon aus, dass ihm nach dieser Aktion die Fahrerlaubnis entzogen wird.
franz.B  schrieb: 24.02.2017 17:06
Ganz klar
Wetten, dass diese Zwangseinweisung sehr schnell klappt !!!
Michael Schönow  schrieb: 24.02.2017 16:42
41-jährigen polizeibekannten Bielefelder
und dann fährt er plötzlich da lang. Und warum bringt man den Polizei- und bestimmt Gerichtsbekannten in einer psychiatrischen Einrichtung. Und warum bringt man ihn nicht direkt ins Gefängnis? Und wenn er Psychisch Krank ist!!!???Dann darf er noch Auto fahren???
3 Kommentare
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