Tanzfestival Bielefeld findet vom 16. bis 29. Juli statt
Tanz baut Brücken

Bielefeld (WB/uj). Das Bielefelder Tanzfestival beschreitet neue Wege und bietet in diesem Sommer zum ersten Mal einen Workshop an, in dem sich Menschen mit und ohne Behinderung tanzend begegnen können.

Samstag, 25.02.2017, 08:00 Uhr
Projektleiter Ulrich Laustroer, Kulturamtsleiterin Brigitte Brand sowie Ulla und Tschekpo Dan Agbetou (von links) freuen sich auf das kommende Tanzfestival. Foto: Bernhard Pierel
Projektleiter Ulrich Laustroer, Kulturamtsleiterin Brigitte Brand sowie Ulla und Tschekpo Dan Agbetou (von links) freuen sich auf das kommende Tanzfestival. Foto: Bernhard Pierel

Der inklusive Kursus »Mixed-Abled« wird von den international tätigen Dozentinnen Gerda König und Gitta Roser geleitet und richtet sich sowohl an Tänzer als auch an Tanzpädagogen. »16 Plätze stehen zur Verfügung. Sollte der Andrang sehr groß sein, können wir kurzfristig einen weiteren Kurs anbieten«, sagt Ulrich Laustroer, Projektleiter des Tanzfestivals beim veranstaltenden Kulturamt.

Unter der bewährten künstlerischen Leitung von Ulla und Tchekpo Dan Agbetou offeriert das Tanzfestival ein breit gefächertes Kursangebot aus klassischen und zeitgenössischen Tanzformen an. Vom klassischen Ballett über Modern Dance und Jazz, afrikanischen und orientalischen Tanz, Flamenco, Salsa, Hip Hop, Dancehall und House bis hin zu Pilates und Tai-Chi Dao-Yin.

»Urban style« fest integriert

30 Dozenten und drei musikalische Begleiter aus aller Welt kommen dazu nach Bielefeld , um während der zwei Festival-Wochen mehr als 600 Teilnehmer zu unterrichten.

Der im vergangenen Jahr erstmals angebotene »Urban style« mit seinen jungen, urbanen Tanzformen und Battles kam laut Aussage des Festival-Teams so gut an, dass er fest integriert wird. »Dieses Format zieht nicht nur junge Leute aus Ländern wie Israel, Polen, Holland, Frankreich und Italien an, sondern öffnet auch jungen Männern ein Türchen zum Tanz«, weiß Ulla Agbetou.

Einmal vor Ort, würden diese Jungs auch mal in die anderen Klassen hereinschauen. So entwickelten sie mehr Respekt für andere Disziplinen. Manche Stile würden fusionieren und den Tanz insgesamt bereichern, so Agbetou. Und so baut das Festival in diesem Jahr gleich mehrfache Brücken: zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen, zwischen Tänzern und Tänzerinnen mit ganz unterschiedlichen Präferenzen, zwischen verschiedenen Nationen und Altersgruppen.

Open-Air-Tanz-Party auf dem Rathausplatz

Kein Tanzfestival ohne Performances, die auch in diesem Jahr wieder von internationalen Kompanien gestaltet werden. Hinzu gesellt sich auch wieder die Open-Air-Tanz-Party auf dem Rathausplatz sowie die Abschlusspräsentation in der Oetkerhalle.

Anmeldungen für die Kurse sind von sofort an möglich ­– vier Wochen lang noch mit Frühbucherrabatt. Auch die Karten für die Performances gibt es ab heute in der Tourist-Information zu kaufen. Dort liegen auch die Broschüren mit dem Kursangebot und den Performances aus.

Sämtliche Infos sind auf der Homepage des Festivals erhältlich.

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