Großer Drogenfund in Jöllenbeck
Mehr als 30 Kilo Drogen beschlagnahmt

Bielefeld (WB/hz). Polizisten haben in Jöllenbeck einen der größten Drogenfunde seit Jahren gemacht. In einer Wohnung an der Straße Rotkamp in der Siedlung Oberlohmannshof beschlagnahmten die Fahnder mehr als 30 Kilo Kokain und Marihuana. Der mutmaßliche Rauschgiftdealer (27) sitzt seit Freitag in Untersuchungshaft.

Samstag, 25.02.2017, 10:00 Uhr aktualisiert: 25.02.2017, 14:20 Uhr
Foto: dpa
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Der 27-Jährige mit irakischer Staatsbürgerschaft wurde am Donnerstag auf der Imsiekstraße in Jöllenbeck von Polizisten kontrolliert. Der Mann habe eine größerer Menge an Marihuana sowie Dealwerkzeug wie eine Feinwaage dabei gehabt, hieß es aus Ermittlerkreisen. Nach der Festnahme des 27-Jährigen durchsuchten Polizisten seine Wohnung am Rotkamp.

Dort stießen die Drogenfahnder auf mehr als 30 Kilo Marihuana und mehr als ein halbes Kilo Kokain im Straßenverkaufswert von zig tausend Euro, mehr als 1500 Euro mutmaßliches Dealgeld sowie weitere zum Rauschgifthandel notwendige Utensilien.

Dem Iraker wurde am Freitag im Amtsgericht der Haftbefehl verkündet. Sein Anwalt Carsten Ernst gab sich schmallippig: »Mein Mandant wird sich zur Sache derzeit nicht äußern.«

Kommentare

Rico Sarnoch  schrieb: 26.02.2017 11:39
Oberlohmannshof
Die Politik und die Verwaltung nennen den Oberlohmannshof ein Beobachtungsgebiet.

Der Drogenfund ist die Spitze des Eisbergs.

Hier leben heute nahe zu 90% Menschen mit Migrationshintergrund. Die albanischen Kinder auf der Straße sind froh, dass sie bald eine Wohnung nach Brackwede ziehen werden und den Oberlohmannshof endlich verlassen können.
Bei der Besichtigung des Oberlohnmannshofes findet man wilde Müllkippen, über all Ratenfallen und man ist geneigt zu denken, man wäre nicht in einem Stadtteil in Bielefeld.
Aber wir beobachten alle weiter, wir schauen zu, wie dieser Teil Jöllenbecks, für den die Jöllenbecker eine eigene Bezeichnung gefunden haben, sich weiter verschärft. Die Feuerwehrleute berichten mir von Zuständen, wenn sie dort hinfahren.

Aber passieren tut nichts.
Gelder werden für andere Dinge in Bielefeld benötigt...
nur im Oberlohmannshof tut sich nichts.

Hier müsste man mit dem Bagger rein, marode Häuser abreissen andere renovieren und die zu dicht wohnenden Menschen auch auf andere Quartiere verteilen.
Geht nicht wegen der Eigentümersituation ?
Wenn man keine Menschen mehr zuweist, dann geht es schnell, dass der Investor mitmacht. Ich bin mir dabei ganz sicher.
1 Kommentare
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