Kripo fehlt noch heiße Spur
Welle des Zuspruchs nach Drohanruf

Bielefeld (WB/hz). Nach der  Bombendrohung gegen das türkische Restaurant Anavarza hat die  Kripo offenbar keine heiße Spur vom unbekannten Anrufer. Dieser hatte am Samstagabend per Telefon angekündigt, dass im Restaurant an der Schloßhofstraße ein Sprengsatz explodieren würde. Ein Sprengstoffspürhund der Polizei fand allerdings keine Bombe.

Dienstag, 28.02.2017, 13:50 Uhr
Das Restaurant Anavarza im Bielefelder Westen. Foto: Hendrik Uffmann
Das Restaurant Anavarza im Bielefelder Westen. Foto: Hendrik Uffmann

Bombendrohung gegen das Restaurant Anavarza

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  • Ein Polizist mit Sprengstoffspürhund Nero von der Kreispolizeibehörde Paderborn.

    Foto: Hendrik Uffmann
  • Das Restaurant nach der Evakuierung.

    Foto: Hendrik Uffmann
  • Das Anavarza am Tag danach.

    Foto: Lars Rohrandt
  • Busse stehen auf der Schloßhofstraße

    Foto: Hendrik Uffmann
  • Die Schlosshofstraße war zwischen der Melanchthonstraße und der Drögestraße gesperrt.

    Foto: Hendrik Uffmann
  • Die Schlosshofstraße war zwischen der Melanchthonstraße und der Drögestraße gesperrt.

    Foto: Hendrik Uffmann
  • Das Restaurant nach der Evakuierung.

    Foto: Lars Rohrandt
  • Der Verkehrt ruht auf der Schloßhofstraße.

    Foto: Lars Rohrandt
  • Polizisten sichern die Absperrung.

    Foto: Lars Rohrandt
  • Ein Polizeiauto vor dem Anavarza.

    Foto: Lars Rohrandt
  • Die Linien 25 und 26 fuhren eine Umleitung.

    Foto: Lars Rohrandt
  • Ein Polizeiauto vor dem Anavarza.

    Foto: Lars Rohrandt
  • Foto: Lars Rohrandt

Polizeisprecherin Hella Christoph sagte, dass gegen den Drohanrufer wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (Paragraf 126 des Strafgesetzbuches) ermittelt werde. Zudem könnte auch ein Verstoß gegen das Telekommunikationsgesetz vorliegen. Der Anrufer soll mit technischen Tricks eine Telefonnummer eines Bielefelder Festnetzanschlusses kopiert und seine Identität verschleiert haben.

Familie Polat, die das Restaurant Anavarza betreibt, berichtet unterdessen von einer »Welle des Zuspruchs und der Sympathie«. Nach der Bombendrohung hätten viele Menschen im Restaurant persönlich oder im Internet über das soziale Netzwerk Facebook Mitgefühl und Unterstützung ausgedrückt.

»Da waren ganz rührende Nachrichten von Unbekannten darunter, die bei uns noch nie zu Gast waren«, hieß es von der Inhaberfamilie. Selbst Gäste, die am Samstag wegen der Bombendrohung auf ihr Essen verzichten und ihre Tische räumen mussten, seien in das Restaurant gekommen und hätten darauf bestanden, zu bezahlen.

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