Schon nach 45 Minuten gibt es Entwarnung
Fass defekt: Feuerwehr im Großeinsatz bei Kühne & Nagel

Bielefeld (WB/hz). Ein ausgebeultes 300-Liter-Fass mit einem Zweikomponenten-Kleber hat am Dienstagnachmittag einen Großeinsatz von Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren bei der Spedition Kühne und Nagel im Oldentruper Industriegebiet an der Ludwig-Erhard-Allee ausgelöst. Nach dem Alarm um 15.31 Uhr gab Einsatzleiter Ulrich Dreiwes bereits 45 Minuten später Entwarnung: Es bestand keine Gefahr für Menschen und Umwelt.

Dienstag, 04.07.2017, 18:16 Uhr aktualisiert: 04.07.2017, 18:18 Uhr
Großeinsatz bei der Spedition Kühne und Nagel in Oldentrup. Foto: Jens Heinze
Großeinsatz bei der Spedition Kühne und Nagel in Oldentrup. Foto: Jens Heinze

Ein Gabelstaplerfahrer der Spedition hatte beim Verladen des Fasses eine Beule im Blech bemerkt. Weil sich nicht einschätzen ließ, welche chemische Reaktion in dem Behälter vorging, wurde von der Spedition Alarm bei der Feuerwehr ausgelöst. Die rückte in großer Besetzung mit 60 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen an. Unter anderem fuhren die Experten des ABC-Zuges und zwei Fahrzeug-Besatzungen mit für Gefahrenlagen bestückten Containern an der Spedition vor. Zudem waren zahlreiche Löschabteilungen aus dem Bielefelder Osten und Westen im Einsatz.

Die Gefahrenlage rund ums ausgebeulte Fass, das mittlerweile sicher in einer Hofecke stand, war schnell geklärt. Es war Luft in den offenbar undichten Behälter gelangt, das Lösungsmittel des Klebers hatte reagiert und den Stoff zumindest teilweise härten lassen. »Wenn das Fass geplatzt wäre, hätte es eine ziemliche Sauerei gegeben«, sagte Einsatzleiter Ulrich Dreiwes. Die blieb jedoch aus. Das defekte Fass samt Inhalt wurde fachgerecht entsorgt.

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