Jugendamt-Mitarbeiterin aus Porta Westfalica hat nicht fahrlässig gehandelt
Kind ertrinkt in Maurerkübel: Ermittlungen gegen Jugendamt eingestellt

Bielefeld/Porta Westfalica (dpa). Im Fall des in einer privaten Tagesbetreuung ertrunkenen Jungen hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld die Ermittlungen gegen die Stadt Porta Westfalica eingestellt. Einer Mitarbeiterin des Jugendamtes könne keine Fahrlässigkeit vorgeworfen werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Mittwoch, 27.09.2017, 13:39 Uhr aktualisiert: 27.09.2017, 18:01 Uhr
Die inzwischen geschlossene Kindertagesstätte »Eulennest« in Porta Westfalica: In diesem Garten geschah das Unglück, als ein Kleinkind in einen Maurerkübel stürzte. Foto: Christian Althoff
Die inzwischen geschlossene Kindertagesstätte »Eulennest« in Porta Westfalica: In diesem Garten geschah das Unglück, als ein Kleinkind in einen Maurerkübel stürzte. Foto: Christian Althoff

In der Tagesbetreuung war im Sommer 2015 ein 16 Monate alter Junge in einem Maurerkübel ertrunken, der wenige Zentimeter hoch mit Wasser befüllt war. Das Amtsgericht Minden hatte im Februar 2017 die Leiterin der Tagesbetreuung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Der Maurerkübel hatte nach Aussage der Verurteilten bereits auf dem Gelände gestanden, als Jugend- und Bauamt die Kita überprüften. Die Mitarbeiterin war an der Überprüfung beteiligt . Die Staatsanwaltsaft ging deshalb einem möglichen Mitverschulden der Frau nach.

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