Realschul-Eltern erwägen Klage – Standort Königsbrügge unumstritten
Bosseschule soll neuer Sekundarschule weichen

Bielefeld (WB). Der Schulausschuss des Rates hat Dienstag die Gründung der Sekundarschulen Gellershagen und Königsbrügge beschlossen. Für einen Erhalt der Bosse-Realschule gab es keine Mehrheit. Die Realschul-Eltern kündigten juristische Schritte an.

Mittwoch, 18.10.2017, 08:00 Uhr
Nach dem Willen der Ausschuss-Mehrheit soll die Bosse-Realschule auslaufend geschlossen werden. Foto: Hans-Werner Büscher
Nach dem Willen der Ausschuss-Mehrheit soll die Bosse-Realschule auslaufend geschlossen werden. Foto: Hans-Werner Büscher

Die Errichtungsbeschlüsse für die beiden Sekundarschulen fielen mit breiter Mehrheit. Nur die Bürgergemeinschaft stimmte gegen die Sekundarschule Gellershagen, das Votum für die Sekundarschule Königsbrügge erfolgte einstimmig.

CDU, FDP und Bürgergemeinschaft konnten sich nicht mit ihrem Antrag durchsetzen, die Bosseschule zu erhalten. Der Zusammenschluss der Realschul-Pflegschaften will nun mit dem Bielefelder Rechtsanwalt Burkhard Zurheide beraten, wie gegen die Entscheidung vorgegangen werden kann.

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch, 18. Oktober, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

Kommentare

Thomas Hinrich  schrieb: 18.10.2017 15:55
Besser als ihr Ruf
Angeblich sind viele Schüler der Bosseschule bei den Anmeldungen an anderen Schulen gescheitert. Ich weiß es nicht. Aber bitte keine Angst vor den neuen Sekundarschulen. Dort werden sehr gute Voraussetzungen für die Kinder gegeben sein:
Die Sekundarschule arbeitet wie die Gesamtschule, nur ohne Oberstufe. Die Kinder lernen von Klasse 5-10 gemeinsam. Eine Differenzierung erfolgt in den Hauptfächern ab Klasse 7 bzw. 8.
Das Nachbargymnasium verpflichtet sich, die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule in ihrer Oberstufe aufzunehmen.
Schlechte Noten? Bis Ende Klasse 9 kein Problem, deshalb muss man an der Sekundarschule nicht sitzen bleiben oder gar die Schule wechseln.
Es findet Unterricht bzw. eine Betreuung der Kinder bis ca. 16 Uhr statt. Es gibt individuelle Lernzeiten / Hausaufgabenzeiten. Vor der ersten Unterrichtsstunde wird ein "offener Anfang" angeboten.
Die Klassengröße in einer Sekundarschule beträgt 25. Damit können sich die Lehrerinnen und Lehrer besser um die einzelnen SchülerInnen kümmern.
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