Fr., 19.01.2018

Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht fürchtet langsame Umsetzung Neue Spielhallenverordnung in Kraft

Jede Spielhalle in NRW muss eine neue Erlaubnis beantragen.

Jede Spielhalle in NRW muss eine neue Erlaubnis beantragen. Foto: dpa

Bielefeld (WB/jul). Glücksspielexperten in NRW befürchten eine zögerliche Umsetzung der neuen Spielhallenverordnung. »Viele Kommunen befürchten Klagewellen von Spielhallenbetreibern«, sagte Ilona Füchtenschnieder von der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW mit Sitz in Bielefeld.

Das führe dazu, dass es keine einheitliche Auslegung des Glücksspielstaatsvertrags und seinen Verordnungen geben werde.

Die neue Spielhallenverordnung in NRW sieht unter anderem einen Mindestabstand von 350 Metern zwischen den Automaten-Spielhallen sowie zu Schulen und Jugendtreffs vor. Jede Spielhalle musste bis Ende November eine neue Erlaubnis beantragen. Die Entscheidung, wer seine Halle schließen muss, liegt bei den Kommunen. In Bielefeld , Gütersloh , Paderborn und Herford sind die Verwaltungen bereits aktiv geworden.

Einige Kommunen wollen das Gesetz laut Füchtenschnieder eher streng auslegen, andere würden dagegen wohl sehr großzügig mit der Härtefallregelung umgehen, die Ausnahmen zulasse.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5438246?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F