Do., 26.07.2018

Eine Woche nach dem mutmaßlichen Brandanschlag Verdächtiger streitet Tat ab

Einsatz an der Bleichstraße

Einsatz an der Bleichstraße Foto: Kerstin Panhorst

Bielefeld (WB/hz). Eine Woche nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine dreifache Mutter (33) im Haus Bleichstraße 151 streitet der Tatverdächtige (27) weiter ab, die Frau angezündet zu haben. Das sagte Verteidiger Michael Hecker am Montag nach einem Gespräch mit dem 27-Jährigen im Bielefelder Gefängnis.

Sein Mandant bleibe bei der Darstellung, dass sich die dreifache Mutter am Montag der Vorwoche in Suizidabsicht selbst mit Brandbeschleuniger übergossen und angezündet habe. Informationen dieser Zeitung zufolge wurde Kraftstoff als Brandbeschleuniger eingesetzt. Den Angaben des Verteidigers zufolge handele es sich bei der Frau um eine langjährige, entfernte Bekannte des aus Kenia stammenden Tatverdächtigen.

Die 33-Jährige, eine gebürtige schwarze US-Amerikanerin, liegt nach wie vor mit lebensgefährlichen Verletzungen in einer Spezialklinik und ist nicht ansprechbar. Die Frau hat zwei Töchter im Alter von sechs und 14 Jahren sowie einen achtjährigen Sohn, die derzeit von einer nahen Verwandten betreut würden, heißt es aus dem Umkreis der Opferfamilie.

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