Sa., 11.08.2018

Fünf regionale Bands und Musiker ganz unterschiedlicher Stile spielen auf Sommerfestival im Museum

Freuen sich auf das Sommerfestival (von links): Lena Schekelmann mit Waschbrett, Samira Khodaei, Maik Lehmann und Feride Ciftci von der DGB-Jugend. Das Open Air-Konzert ist komplett ehrenamtlich organisiert.

Freuen sich auf das Sommerfestival (von links): Lena Schekelmann mit Waschbrett, Samira Khodaei, Maik Lehmann und Feride Ciftci von der DGB-Jugend. Das Open Air-Konzert ist komplett ehrenamtlich organisiert. Foto: Bernhard Pierel

Von Sabine Schulze

Bielefeld (WB). Fünf regionale Bands beim Open Air-Konzert auf dem Gelände des Bauernhausmuseums : Das gibt es an diesem Samstag. Auf die Beine gestellt hat das Sommerfestival eine Wohngemeinschaft mit dem schönen Namen »Noch jemand Wein?«

»Seit zweieinhalb Jahren veranstalten wir aus Spaß an der Musik in unserem Wohnzimmer kleine Konzerte«, erklärt Maik Lehmann, der eigentlich Soziologie studiert und mit Samira Khodaei, Lena Schekelmann, Rick Davids und Kathrin Henneberger die Event-WG bildet. Je nach Bandgröße haben dann 30 bis 50 Zuhörer Platz. Im vergangenen Jahr nun wollte eine sechsköpfige Band aufspielen. »Da hätten wir keinen Platz mehr für Gäste gehabt und sind zum Bauernhausmuseum ausgewichen«, sagt Maik. Zwei weitere Bands kamen hinzu, und »Noch jemand Wein?« fand Gefallen an einem etwas größeren Konzert. Und so wurde die Planung für das Sommerfestival 2018 in Angriff genommen.

»Wir haben bewusst Bands aus Bielefeld und Umgebung eingeladen, weil es für sie oft schwierig ist, in der eigenen Stadt einen Auftritt zu bekommen«, sagt Samira Khodaei. Dabei, erklärt Mitstreiter Maik, haben die Organisatoren darauf geachtet, ein diverses Bild der Bielefelder Szene zu zeigen und verschiedene Musikstile zu präsentieren. Zum Auftakt um 14 Uhr übernimmt »La Mer Étale« die Bühne. Die Band, erklärt Maik Lehmann, stehe für sphärischen Postrock und eine eher ruhige Musik.

300 kostenlose Tickets haben die Organisatoren bereits verteilt.

»Und sie freut sich, einmal länger als 30 Minuten spielen zu können.« Danach folgt um 15.30 Uhr die Singer-Songwriterin Luisa Müller mit Souligem. Um 17.30 Uhr tritt die »Worried Men Skiffle Group« auf, die seit 1962 existiert. Das Quartett musiziert mit Waschbrett, Banjo, Gitarre und Kistenbass. Zwei Stunden später ist »Zweipunktzwei« an der Reihe: zwei Mann, zwei Gitarren und Elektro-Pop, der funky ist. Zum Abschluss gehört die Bühne um 21.30 Uhr »Fluoxcity«, eine Newcomerband, die sich erst in diesem Jahr gegründet hat und für elektronische und akustische Rhythmen mit klarem oder auch verschwommenem Gesang steht. »Fluoxcity musste eigens noch Songs komponieren, um Repertoire für eine Stunde zu haben«, erzählt Maik Lehmann lachend.

300 kostenlose Tickets haben die Organisatoren bereits verteilt. Einlass ist ab 12 Uhr, das Konzert beginnt um 14 Uhr. »Vorab aber gibt es ein Rahmenprogramm mit Museumsführung, einem Kunstprojekt, Kinderschminken und Spielen auf der Obstwiese«, erklären sie. Und in der Pause unterhält die Uni-Theatergruppe »Einimethe« mit einem Live-Hörspiel, für das Mitstreiter Rick eigens Texte geschrieben hat. Dazu gibt es Tartes, Törtchen und Kuchen, Pizza und Pickert.

Unterstützt wird »Noch jemand Wein?«-WG von der DGB-Jugend, dem NRW-Kultusministerium, dem AStA der Uni und der Kampagne »Respekt« gegen Rassismus.

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