In Gadderbaum gibt es eine Fachschule, die in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist
Wo die Retter ihr Handwerk lernen

Bielefeld (WB). Das Retten von Menschen aus akuten Notsituationen will gelernt sein. Und wo lernt man das? Natürlich in Bielefeld. Genauer gesagt in der Fachschule für Medizin und Rettungswesen am Remterweg 45 in Gadderbaum. Die Einrichtung, Teil des von 120 Kommunen aus OWL und dem Münsterland sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe getragenen Studieninstitutes für kommunale Verwaltung, ist in der Stadt der breiten Öffentlichkeit jedoch kaum bekannt.

Montag, 13.08.2018, 14:00 Uhr aktualisiert: 13.08.2018, 16:46 Uhr
In Gadderbaum gibt es eine Fachschule, die in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist: Wo die Retter ihr Handwerk lernen
Foto: Mike-Dennis Müller

Fachschule für Medizin und Rettungswesen: Hier lernen Retter ihr Handwerk

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Das soll sich ändern. Am 8. September stellt sich die Fachschule von 10 bis 17 Uhr erstmals mit einem Tag der offenen Tür in Gadderbaum vor. »Die Besucher können alles live anfassen und erleben vom Tierpräparat bis zu einem virtuell nachgestellten Rettungseinsatz«, verspricht Fachbereichsleiter Eugen Latka (38).

Fachbereich gibt es seit dem Jahr 1991 in Bielefeld

Den vom 38-Jährigen geleiteten Fachbereich gibt es seit dem Jahr 1991 in Bielefeld. Zunächst mit Sitz an der Rohrteichstraße, seit Jahresbeginn am Remterweg 45. Den Unterricht gestalten zwölf Lehrkräfte. Wer angehenden Rettern das Retten lehrt, darf kein Theoretiker sein. »Jede Lehrkraft hat Einsatzerfahrung, ist ausgebildeter Notfallsanitäter und hat ein pädagogisches Hochschulstudium absolviert«, erklärt der Fachbereichsleiter mit 15-jähriger Einsatzerfahrung. Zudem trägt er den akademischen Grad eines Master of Science im Gesundheitswesen und hat mehrere Qualifikationen für den Rettungsdienst.

Mehr als 4000 Schüler pro Jahr werden in Gadderbaum ausgebildet, sagt Latka. Dazu zählen gestandene Berufsfeuerwehrleute, die ihre jährliche Pflichtfortbildung absolvieren, sowie Führungskräfte im Rettungsdienst, Rettungssanitäter und die künftigen Besatzungen der Rettungswagen in der Region, im Fachjargon Notfallsanitäter genannt. Gerade letztere sind derzeit heiß begehrt. Latka: »Bundesweit gibt es einen großen Fachkräftemangel.«

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