Rebekka Tegtmeier hat für ihr Label Manufaktur 512 jetzt einen Schauraum daheim
Wie das Atelier in die Garage kommt

Bielefeld (WB/-md-). Den Begriff »Garagenfirma« haben die Tegtmeiers irgendwie wörtlich genommen. Wo früher die Familienkutsche unterstand, präsentiert Rebekka Tegtmeier (40) jetzt die Accessoires ihres erfolgreichen Modelabels Manufaktur 512.

Donnerstag, 13.09.2018, 01:00 Uhr aktualisiert: 13.09.2018, 11:08 Uhr
Perfekt: Bernd Szarkowski-Tegtmeier lässt sich im neuen Schauraum von Ehefrau Rebekka ein No-Tie anlegen. Foto: Diekmann
Perfekt: Bernd Szarkowski-Tegtmeier lässt sich im neuen Schauraum von Ehefrau Rebekka ein No-Tie anlegen. Foto: Diekmann

Aus der einstigen Doppelgarage des Einfamilienhauses ist ein attraktiver Schauraum entstanden, in dem die ganze Bandbreite von schlichten Kleidern über Party-Outfits bis zu Jacken, Schals oder Halstüchern zu sehen ist. Sonntag ab 14 Uhr starten Tegtmeier und Ehemann Bernd Szarkowski-Tegtmeier (47) offiziell an der Stedefreunder Straße 121 in Brake.

Mit dem Schauraum und dem neuen Atelier darüber möchte Tegtmeier fortan regelmäßige Öffnungszeiten einführen. Weiter aktiv sein will das kreative Paar auch auf Modemessen wie in Düsseldorf und Berlin oder regionale Lifestyle-Messen wie in Hamburg, Kiel, Bremen bis hin zur Wassermühle zu Bentrup. Eine große Bedeutung für Tegtmeiers Ideen hat inzwischen auch das Online-Geschäft.

Furore gemacht hat die pfiffige Unternehmerin mit dem »No-Tie«. Der nach dem Vorbild der klassischen Halsberge als Alternative zu Fliege und Krawatte entwickelte Kragenschmuck ist inzwischen eine geschützte Marke mit geschütztem Design, das von Brake aus in die Welt geht.

Tegtmeier entwirft aber auch individuelle Krawatten. Ihre Lieblingsmaterialien sind Wolle und Seide, aber auch Alpaca. Die Diplom-Kauffrau, die an Mutter Ursulas Nähtisch mit dem Textilvirus infiziert wurde, hatte sich 2014 selbstständig gemacht. Dabei haben Shop und Atelier im Haus für die Mutter dreier Kinder auch ganz praktische Seiten: Finja (9) und Carlo (8) schauen wieder bei Mutter zu.

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