Mo., 08.10.2018

Blutige Auseinandersetzung am Kesselbrink – Polizei nimmt Tatverdächtigen (18) fest Ein Schwerverletzter bei Messerstecherei

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Bielefeld (WB/hz). Bei einer Messerstecherei am Kesselbrink in der Bielefelder Innenstadt ist ein 38-Jähriger aus Rheda-Wiedenbrück schwer verletzt worden. Der Tatverdächtige, ein 18-Jähriger, flüchtete, wurde aber später von Polizisten in seiner Unterkunft festgenommen.

Bei dem Niedergestochenen handelt es sich Polizeiangaben zufolge um einen Deutschen, beim mutmaßlichen Messerstecher um ein syrischen Asylbewerber. Wie Polizeisprecherin Hella Christoph berichtete, seien der Deutsche und der Syrer in der Nacht zum Samstag gegen 23.40 Uhr am als Drogenszenen-Brennpunkt bekannten Kesselbrink in Streit geraten. Grund war offenbar, dass der Asylbewerber die Begleiterin (38) des Deutschen am Arm berührt hatte.

Bei der Auseinandersetzung in Höhe der Wilhelmstraße soll der 18-Jährige den älteren Mann mehrfach in den Bauch gestochen haben. Das Opfer sei mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen von einer Rettungswagenbesatzung in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte die Polizeisprecherin. Der tatverdächtige Syrer sei zunächst mit Kumpanen geflüchtet.

Während der Fahndung nach dem Messerstecher kontrollierten Polizisten eine in die Streitigkeiten involvierte Personengruppe an der Wilhelmstraße/Ecke Friedrich-Verleger-Straße. Als ein 20-jähriger Afrikaner aus Guinea flüchten wollte, wurde er von Polizisten festgehalten. Der in Versmold wohnende Mann habe versucht sich loszureißen und habe bei der anschließenden Fixierung gegen die Beamten Widerstand geleistet, sagte die Polizeisprecherin. Polizisten brachten den Versmolder in eine Zelle des Polizeigewahrsams und leiteten ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen den 20-Jährigen ein.

Im Rahmen der Ermittlungen nahmen Polizisten den mutmaßlichen Messerstecher kurz nach der Tat in seiner Bielefelder Flüchtlingsunterkunft vorläufig fest. Der 18-Jährige streite die Vorwürfe ab, sagte die Polizeisprecherin. Die Tatwaffe sei bislang nicht gefunden worden. Gegen den jungen Mann sei Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung ergangen. Nach Ende der polizeilichen Maßnahmen sei der Syrer wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Die Ermittler vom Kriminalkommissariat 14 suchen weitere Zeugen für die Messerstecherei vom Kesselbrink. Hinweise werden unter Tel.: 0521/5450 entgegen genommen.

 

 

 

 

 

Kommentare

Und mal wieder sind solche Sachen ja nur Regional relevant. -.- Man, merken die Deutschen eigentlich nicht wie sie hier verarscht werden? Solche Sachen sind nach dem Migrationspakt an der Tagesordnung. Dann gute Nacht Deutschland.....

No-Go-Area Polizeipräsidium

Wie kann es eigentlich sein, dass ein Vorplatz eines Polizeipräsidiums zur No-Go-Area wird? Was ist denn bitte die Rot-Grüne Definition von Staatsversagen, wenn nicht das? Aber solange das Rathaus noch Rot-Grün ist, bekommt der Wähler eben das, was er verdient.

"Messerstecherei"?

Was soll immer diese Verbrämung der Fakten? Eine "Messerstecherei" ist, wenn mehrere Leute mit Messern aufeinander losgehen. Hier handelt es sich (wie in unzähligen anderen Fällen inzwischen) um einen "Messerangriff". So schwer ist die deutsche Sprache doch nicht...
Und wieso werden hier ständig Leute nach der Personalienfeststellung laufengelassen, die gerade erst versucht haben, einen Menschen zu ermorden?

Meaaerstecherei

Unter "Messerstecherei" versteht man im Deutschen in der Regel eine Auseinandersetzung mehrerer Personen mittels Messer. Das Niederstechen eines Menschen mit einem Messer wobei das Opfer selbst kein Messer besitzt, nennt man im Allgemeinen Messer-Überfall oder ein Mordversuch!

No-Go-Area Kesselbrink

Der Kesselbrink wird immer mehr zum No-Go-Area. Bei helllichten Tag werden Drogen und Waffen gehandelt. Jetzt nun sogar Messerstecherei. Und das alles direkt vor dem Polizeigebäude. Hier und generell sollte hart vorgegangen werden. Drogen- und Waffenhändler sollten geschnappt und eingesperrt werden. Und Messerstecher dürften erst recht nicht wieder freigelassen werden. Wenn ein Einwanderer unsere Gesetze bricht, hat er in unserem Land nichts mehr verloren. Festnehmen, einsperren und dann konsequent abschieben; alles andere funktioniert nicht. Diese Gangster lachen doch nur über die Schwäche in unserem Land.

Im Ausland wundert man sich , warum die Deutschen so still und gehorsam sind
Oktoberfest feiern, Fußball schauen, Urlaub planen und Arbeiten...arbeiten ..
Nicht ich wurde verletzt , nicht mein Bruder oder Neffe ...Augen vor Realität verschließen und weiter so :
Oktoberfest , Urlaub planen und arbeiten gehen um Steuern zu bezahlen ..

warum?

Warum auf freien Fuß gesetzt? Weil das Opfer nicht verstorben ist? Unfassbar!

Messerstecherei

Es ist unfassbar! Da werden Menschen an-/abgestochen und die Polizei bzw. der Staatsanwalt lässt die Täter wieder laufen. Sowas gibt es nur in Deutschland, dank Merkel! Wäre das ein deutscher Täter gewesen, würde der einsitzen. Und die Herrschaften in Berlin wundern sich noch. Schönreden klappt halt jetzt nimmer.

11 Kommentare

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