Di., 09.10.2018

350 Zuhörer bei der Wir-sind-mehr-Kundgebung auf dem Rathausvorplatz Demo für Demokratie

Vor etwa 350 Zuhörern spricht Sally Lisa Starken auf dem Rathausvorplatz.

Vor etwa 350 Zuhörern spricht Sally Lisa Starken auf dem Rathausvorplatz. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/HHS). »Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit«, Demokratie brauche Beteiligung und kritische Debatten.

Die beiden politischen Redner während der sechsten Wir-sind-mehr-Kundgebung haben am Montagabend deutlich gemacht, dass das Einstehen für Weltoffenheit, Toleranz, Miteinander und eben Demokratie mehr sein sollte, als sich im stillen Kämmerlein zu grämen.

»Die schweigende Mehrheit muss aufstehen und Haltung zeigen. Sonst geht es schief«, sagte Sally Lisa Starken, die für die SPD ins Europa-Parlament einziehen will und bereits jetzt dafür warb, im Mai kommenden Jahres an die Wahlurnen zu gehen. »Dann geht es darum, dem Nationalismus in manchen Ländern die Stirn zu bieten.«

Der Bielefelder FDP-Chef Jan Maik Schlifter bemängelte, dass weniger als zwei Prozent der Bürger dieser Stadt Mitglieder in Parteien sind: »Beteiligen Sie sich.« Wie er es aus dem Bielefelder Rathaus kenne, müsse redlich diskutiert werden, dürfe der demokratische Streit nicht eingestellt werden.

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