Fr., 12.10.2018

Gründungsfeier der neuen Sekundarschule Gellershagen »Bereicherung der Schullandschaft«

Gründungsfeier für die neue Sekundarschule Gellershagen mit (von links) Schuldezernent Udo Witthaus, Sandra Pantel (Vorsitzende Förderverein), Andrea Kleist (Leiterin Max-Planck-Gymnasium), Pit Clausen, Schulleiterin Katharina Tweeboom, Torsten Schätz (Schuldezernat der Bezirksregierung Detmold), Frederik Suchla (stellvertretender Schulleiter) und Klassensprecher Ben (10).

Gründungsfeier für die neue Sekundarschule Gellershagen mit (von links) Schuldezernent Udo Witthaus, Sandra Pantel (Vorsitzende Förderverein), Andrea Kleist (Leiterin Max-Planck-Gymnasium), Pit Clausen, Schulleiterin Katharina Tweeboom, Torsten Schätz (Schuldezernat der Bezirksregierung Detmold), Frederik Suchla (stellvertretender Schulleiter) und Klassensprecher Ben (10). Foto: Uffmann

Von Hendrik Uffmann

Bielefeld (WB). Lange ist diskutiert und gestritten worden um die neuen Sekundarschulen in Bielefeld – gestern gab es im Gebäude der Brodhagenschule die offizielle Gründungsfeier der Sekundarschule Gellershagen.

»Dies ist etwas Besonderes, weil es die erste Schulneugründung seit 1997 ist, als die Gesamtschule Rosenhöhe eingeweiht wurde, und weil es eine neue Schulform in städtischer Trägerschaft in Bielefeld ist«, sagte Oberbürgermeister Pit Clausen während der Eröffnungsfeier, bei der außer Schülern und Lehrern auch Schuldezernent Udo Witthaus, Torsten Schätz, schulfachlicher Dezernent für Gesamtschulen und Sekundarschulen bei der Bezirksregierung in Detmold, sowie Andrea Kleist, Leiterin des Kooperationspartners Max-Planck-Gymnasium, zu Gast waren.

75 Schüler werden unterrichtet

Wie berichtet, hat die neue Sekundarschule nach den Sommerferien den Betrieb aufgenommen. 75 Schüler werden dort unterricht, das Kollegium besteht aktuell aus elf Lehrern. Gestern morgen vor der Feier gab es Auswahlgespräche für die Besetzung einer weiteren Lehrerstelle.

Die Neugründung der Schule sei eine große Herausforderung, bei der es jedoch eine große Unterstützung durch die Eltern und die Lehrer der Brodhagen-Hauptschule gegeben habe. Die Hauptschule werde auslaufend geschlossen und teile sich mit der neuen Sekundarschule das Gebäude, sagte Katharina Tweeboom, die neue Leiterin der Sekundarschule Gellershagen.

»Informatik könnte Merkmal werden«

Die größte Herausforderung sei aktuell, den neuen Alltag zu organisieren, sagte Tweeboom. »Im gesamte Kollegium gibt es jedoch sehr viel Engagement und Elan«, lobte die Schulleiterin. Und es zeichne sich auch schon ein Schwerpunkt des Profils ab, das die neue Schule herausbilden wolle. »Es gibt eine sehr gute Ausstattung mit Medien wie Smartboards, Tablets sollen hinzukommen. Informatik könnte also zu einem Merkmal werden«, betonte Tweeboom.  Dazu wolle die Sekundarschule auch um Kooperationspartner werben, in Frage dafür kämen neben Uni und Fachhochschule auch Unternehmen aus der Branche.

Torsten Schätz erinnerte an die Ablehnung, die es gegenüber der Schule gegeben habe. Integrative Schulen wie die Sekundarschule seien jedoch in der Lage, allen Schülern ein Angebot zu machen und sorgten für eine Entkoppelung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg.

Oberbürgermeister Clausen erklärte, dass die Stadt als Schulträger die Schulformen anbieten müsse, die von den Eltern nachgefragt würden. »Und ich bin überzeugt, dass die Sekundarschule die Schullandschaft und die Bildungsangebote in der Stadt bereichern kann.« Er sicherte der neuen Sekundarschule Unterstützung und eine bedarfsgerechte Ausstattung zu – »von den Stühlen bis zum Internet«.

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