Hof Ramsbrock: Vorbereitungen für Baseg-Besuch in Bielefeld laufen
6000 Stunden Gartenarbeit

Senne (WB). Der Landschaftspflege Ramsbrock ist gerade feierlich eingeweiht worden, doch die Freunde und Förderer denken nicht daran, die Hände in den Schoß zu legen. Denn das nächste Großprojekt will vorbereitet werden: Im Sommer 2019 werden 150 Helfer erwartet, die ehrenamtlich die Außenanlage des alten Hofes verschönern wollen.

Donnerstag, 01.11.2018, 10:00 Uhr aktualisiert: 01.11.2018, 10:22 Uhr
Und so könnte es einmal aussehen rund um den städtischen Landschaftspflegehof Ramsbrock an der Ummelner Straße: Diplom-Ingenieurin Claudia Funke hat für die Baseg den Garten zeichnerisch angelegt – mit Gewächshaus, Färbergarten, Gemüseflächen, Schwengelpumpe, einem Gemüse- und Mitmachgarten sowie vielen anderen Angeboten. WB-Atelier: Kathrin Fischer. Foto:
Und so könnte es einmal aussehen rund um den städtischen Landschaftspflegehof Ramsbrock an der Ummelner Straße: Diplom-Ingenieurin Claudia Funke hat für die Baseg den Garten zeichnerisch angelegt – mit Gewächshaus, Färbergarten, Gemüseflächen, Schwengelpumpe, einem Gemüse- und Mitmachgarten sowie vielen anderen Angeboten. WB-Atelier: Kathrin Fischer.

Es gibt bereits einen gezeichneten Plan darüber, wie die Außenanlagen einmal aussehen können. Herzstück wird der ehemalige Bauerngarten sein, aus dem in den vergangenen Jahren eine vernachlässigte Brachfläche geworden war. Bereits im Frühjahr hatten Mitglieder des Fördervereins zu Spaten und Schaufel gegriffen, die Fläche umgegraben und Rasen gesät, so dass das Areal bereits für den Apfeltag genutzt werden konnte.

Ein Bauerngarten entsteht

Mit Hilfe der Baseg (Bundesarbeitsgemeinschaft selbstverwalteter Gartenbaubetriebe) soll das Grundstück jedoch wieder zu einem Bauerngarten werden – mit vielen Extras für Kinder, um dem Anspruch eines umweltpädagogischen Zentrums gerecht zu werden.

Geplant sind natürlich Obstbäume und Gemüsebeete, aber auch ein Gewächshaus, ein Brunnen mit Schwengelpumpe und Wasserspielbereich, ein Staudengarten, ein Hühnergehege, eine Trockenmauer und viele Spielecken. An einen Bastelpavillon ist gedacht und an einen Färbergarten. In ihm sollen Pflanzen wachsen, mit denen die jungen Besucher selbst Wolle färben können.

An den fünf Teilbaustellen – Innenhof, Freiluft-Seminarraum, Färbergarten, Nordgarten und Gemüsegarten – wird in der Woche vom 27. Juli bis zum 3. August gleichzeitig gearbeitet.

Für den Förderverein bedeutet das eine logistische Meisterleistung, für die auch so mancher Euro eingesammelt werden muss. Denn die 150 in der Baseg organisierten Helfer, die aus ganz Deutschland nach Senne strömen, arbeiten zwar ehrenamtlich, wollen aber verköstigt und müssen untergebracht werden. Deshalb muss sich der Förderverein jetzt auch um Nahrungsmittel, Duschkabinen und Baustellentoiletten kümmern. Das umweltpädagogische Zentrum Ramsbrocks Hof verfügt zwar über niegelnagelneue Sanitäranlagen, aber einem Ansturm von bis zu 150 Leuten sind sie nicht gewachsen.

Material wird gestellt

Und auch das Material muss der Förderverein aufbringen: Arbeitsgeräte, Maschinen, Natursteine, Schotter, Klinker, Pflaster, Staketenzäune, Saatgut, Pflanzen, Treppenanlagen, Rankgerüste und vieles mehr. Schon jetzt organisiert der Förderverein den Besuch der vielen Helfer.

Wer das Projekt unterstützen möchten, kann sich für Geldspenden an Gerhard Haupt wenden, E-Mail: haupt-senne@web.de. Die Beschaffung von Sachspenden koordiniert Dietmar Althaus, E-Mail: dietmar.althaus@bielefeld.de. Auch Helfer werden noch gesucht – zum Beispiel für den Küchendienst oder für die Betreuung von Kindern.

Althaus ist überzeugt, dass mit Unterstützung der Baseg die ehrgeizigen Pläne für das Außengelände umgesetzt werden können. »Bei 150 Leuten, die eine Woche lang acht Stunden schaffen, sind das bis zu 6000 Arbeitsstunden«, rechnete er während der Eröffnungsfeier des Landschaftspflegehofes Ramsbrock vor.

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