Mo., 05.11.2018

Nach Auseinandersetzungen im Regionalzug Strafverfahren eingeleitet Polizei identifiziert 18 St.-Pauli-Fans

Symbolbild

Symbolbild Foto: Jörn Hannemann

Bielefeld (WB). Nach den Auseinandersetzungen von Fußball-Fans des FC St. Pauli auf dem Weg zur Zweitliga-Begegnung in Bielefeld mit Bundespolizisten sind 18 Tatverdächtige identifiziert worden.

Bis 19.20 Uhr am Sonntagabend war vor dem Spiel im Neuen Bahnhofsviertel eine »polizeiliche Bearbeitungstrasse« gebildet worden, um die Fans zu ermitteln, die im Regionalzug Polizisten unter anderem mit PVC-Stangen angegriffen hatten. Gegen die Verdächtigen wurden Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Nach Polizeiangaben seien bei den mutmaßlichen Tätern eine »Vielzahl von Vermummungsmaterial, Zahnschutz, Quarzhandschuhe und weitere PVC-Stangen« sichergestellt worden.

Die Bundesbereitschaftspolizei hatte für die Identifikation mit Hubschraubern zusätzliche Kräfte einfliegen lassen. Die sorgten auch dafür, dass die Fans am Abend nach Hamburg zurückbegleitet wurden.

Kommentare

Richtig so!

Wenn Fans diese zerstörerischen, beleidigenden und verletzenden Krawallmacher decken und in der Gruppe untertauchen lassen, sollte keiner ein Spiel sehen.

1 Kommentare

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