Nach Auseinandersetzungen im Regionalzug Strafverfahren eingeleitet
Polizei identifiziert 18 St.-Pauli-Fans

Bielefeld (WB). Nach den Auseinandersetzungen von Fußball-Fans des FC St. Pauli auf dem Weg zur Zweitliga-Begegnung in Bielefeld mit Bundespolizisten sind 18 Tatverdächtige identifiziert worden.

Montag, 05.11.2018, 11:45 Uhr aktualisiert: 05.11.2018, 14:41 Uhr
Symbolbild Foto: Jörn Hannemann
Symbolbild Foto: Jörn Hannemann

Bis 19.20 Uhr am Sonntagabend war vor dem Spiel im Neuen Bahnhofsviertel eine »polizeiliche Bearbeitungstrasse« gebildet worden, um die Fans zu ermitteln, die im Regionalzug Polizisten unter anderem mit PVC-Stangen angegriffen hatten. Gegen die Verdächtigen wurden Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Nach Polizeiangaben seien bei den mutmaßlichen Tätern eine »Vielzahl von Vermummungsmaterial, Zahnschutz, Quarzhandschuhe und weitere PVC-Stangen« sichergestellt worden.

Die Bundesbereitschaftspolizei hatte für die Identifikation mit Hubschraubern zusätzliche Kräfte einfliegen lassen. Die sorgten auch dafür, dass die Fans am Abend nach Hamburg zurückbegleitet wurden.

Kommentare

Dirk  schrieb: 05.11.2018 19:04
Richtig so!
Wenn Fans diese zerstörerischen, beleidigenden und verletzenden Krawallmacher decken und in der Gruppe untertauchen lassen, sollte keiner ein Spiel sehen.
1 Kommentare
Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6168149?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F
Kilian wechselt zum FSV Mainz 05
Luca Kilian (rechts) wechselt vom SCP nach Mainz. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker