So., 02.12.2018

Weihnachtsmarkt »Rund um den Siggi« lockt wieder tausende Besucher an Advent im Bielefelder Westen

Die dreijährige Charlotta (links) und der 15 Monate alte Friedrich genießen die Fahrt auf dem Karussell.

Die dreijährige Charlotta (links) und der 15 Monate alte Friedrich genießen die Fahrt auf dem Karussell. Foto: Kerstin Panhorst

Bielefeld (WB/pan). Spätestens beim Auftritt des Posaunenchores der Lydia-Gemeinde ist kaum noch ein Durchkommen auf dem Siegfriedplatz möglich. Die Besucher schieben sich aneinander vorbei, um einen Blick auf die Auslagen der 40 Stände zu bekommen, die in diesem Jahr zum Weihnachtsmarkt »Rund um den Siggi« gekommen sind.

In Imbisswagen, Hütten, Zelten und Pavillons gibt es viel zu entdecken beim ursprünglich als kleines »Highlight fürs Viertel« geplanten Markt.

Skulpturen und Mosaike, Selbstgenähtes, Gestricktes, Wohnaccessoires und Kleinmöbel, Lederwaren, Keramik, Metallobjekte, Betonkunst, Weihnachtsschmuck und zahllose Dekorationsartikel laden zum Stöbern und Staunen ein, während an anderen Stellen viele kulinarische Verführungen warten.

»Das hier ist der beste Stand jemals«, ist sich Besucherin Janina Hirsch sicher, während sie mit ihren Freunden beim Stand von »Die Erlebnismanager« Glühwein und Feuerzangenbowle genießt. Aber auch die anderen lukullischen Verlockungen von Spekulatius-Popcorn über veganes Gyros und Pickert bis zu frisch gebackenen Waffeln und Crêpes haben ihre Fans.

Die hat natürlich auch die Kinderband »Löffelpiraten«, die ebenso wie der Posaunenchor der Lydia-Gemeinde sowie Sylvia Rößler mit ihrem Lach-Yoga-Angebot »unter dem Weihnachtsbaum« das Programm gestaltet.

»Deutlich mehr Standanfragen«

»Wir hatten sogar noch deutlich mehr Standanfragen, aber dann wird es zu voll hier, und deswegen mussten wir einigen Interessenten notgedrungen absagen«, berichtet Katrin Braje, Kassenwartin des ausrichtenden Vereins »Rund um den Siggi«. Zum fünften Mal in Folge hat sie federführend den Markt organisiert und dabei auf ein ausgewogenes Angebot von Ständen gemeinnütziger Vereine und reiner Verkaufsständen geachtet.

»Schätzungsweise 50 Prozent der Stände sind Mitglieder in unserem Verein und betreiben das nebenberuflich oder als Hobby. Wir haben viele, die seit Jahren dabei sind, aber auch immer wieder ein paar neue Aussteller«, erklärt Katrin Braje, die selbst ihre mit zwei Freundinnen aus altem Geschirr recycelte Etageren anbot.

Zum ersten Mal beim Weihnachtsmarkt auf dem Siegfriedplatz dabei war unter anderem der Verein Ananse, der in Ghana und Kenia Bildungsprojekte für behinderte und anders benachteiligte Menschen fördert. Mit dem Verkauf von bunten Schürzen, Taschen und Schmuck aus den afrikanischen Behindertenwerkstätten sammelten die Vereinsmitglieder auf dem Siggi Geld für den guten Zweck.

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