Fr., 07.12.2018

157 aktuelle und historische Filmplakate werden heute versteigert Lichtwerk sucht den Superkeks

Ronald Herzog (links) und Kinoleiter Matthias Goßmann mit Keksen und einer Plakatrarität aus dem Jahr 1977.

Ronald Herzog (links) und Kinoleiter Matthias Goßmann mit Keksen und einer Plakatrarität aus dem Jahr 1977. Foto: Mike-Dennis Müller

Von Burgit Hörttrich

Bielefeld (WB). Die Knabberjury hat vermutlich eigens mehrere Tage lang Diät gehalten, denn an diesem Freitag sucht das Lichtwerk wieder traditionell den Superkeks.

Dabei ist das Probieren der kalorienreichen Köstlichkeiten natürlich Pflicht. Eigentlicher Anlass, im Kino im Ravensberger Park zusammen zu kommen, ist aber die traditionelle Filmplakat-Auktion.

Organisator Ronald Herzog, der gleichzeitig auch den Auktionshammer schwingt, hat exakt 157 Plakate bereit gelegt. Geschickte Bieter können für kleines Geld großartige Geschenke erwerben. Denn neben den Plakaten von aktuellen Filmen aus diesem Jahr wie »Die Verlegerin«, »Es«, »Gundermann«, »Papst Franziskus. Ein Mann seines Wortes oder »Utoya 22. Juli« gibt es wahre Schätze, die die Filmgeschichte lebendig machen wie »Mars Attack!«, »Kentucky Fried Movie«, oder »Katz und Maus« nach dem Roman von Günter Grass.

Künstler-Filme sind angesagt

In diesem Jahr, so Herzog, kämen eine Reihe Plakate von Künstler-Filmen zum Aufruf: zu Dokus über Frank Zappa, David Lynch, Neo Rauch, Robert Mapplethorpe oder Nick Cave, zu Spielfilmen über Giacometti, Kurt Cobain, Kafka, James Dean, Fritz Lang oder Gerhard Richter. Höhepunkte seien die Versteigerung des Plakates zu »Krieg der Sterne« aus dem Jahr 1977 und zu »Klage der Kaiserin«, dem einzigen Kinofilm von Pina Bausch.

Natürlich gebe es auch wieder Plakate für Kinderzimmerwände. Zur Auswahl ständen dabei »Die kleinen Strolche«, »Der kleine Maulwurf«, »Paddington 2« oder »Meister Eder und sein Pumuckl«.

Doppelten Spaß bringe der Abend zudem wegen des LSDS (Lichtwerk sucht den Superkeks)-Contest. Während die Türen für die Magic Cookies Night um 19 Uhr geöffnet werden, könne das möglichst fantasievolle, reichhaltige, aber genießbare Backwerk bis 20 Uhr abgegeben werden, um dann von der Knabberjury nach Gesichtspunkten wie Geschmack, Ausführung oder Aussehen beurteilt zu werden. Und, klar, die Superkekse müssen selbst gebacken sein. Ronald Herzog: »Schlichtes Schwarz-Weiß-Gebäck reicht meist nicht zum Sieg.«

Eintritt und Glühwein sind frei.

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