Mo., 10.12.2018

Feuer in der Küche ausgebrochen – nächtlicher Feuerwehreinsatz an der Schillerstraße – mit Video Drei Personen aus brennendem Haus gerettet

Um 3 Uhr wurden die Retter durch einen Bewohner des Hauses alarmiert.

Um 3 Uhr wurden die Retter durch einen Bewohner des Hauses alarmiert. Foto: Christian Müller

Bielefeld (WB/cm). In der Nacht auf Montag ist in einem Wohnhaus an der Schillerstraße ein Feuer ausgebrochen. Drei Bewohner (21, 25 und 61) erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Warum es in dem Haus brannte, ist unklar.

Um 3 Uhr wurden die Retter durch einen Bewohner des Hauses alarmiert. Im Erdgeschoss des Wohnhauses, in dem sich zwei Bielefelderinnen befanden (21 und 25) brach das Feuer im Bereich der Küche aus und hatte bei Eintreffen der ersten Kräfte bereits den gesamten Treppenflur stark verraucht. Im Dachgeschoss hatte sich ein 61-jähriger Bielefelder aufgehalten. Unter Atemschutz begannen die Brandbekämpfer umgehend mit der Menschenrettung. Über den Flur wurden die drei sich noch im Haus befindlichen Bewohner mit Atemschutzhauben gerettet. Da acht Bewohner in dem Haus gemeldet sind, wurden weitere Kräfte nachalarmiert.

Feuer im Küchenbereich

Nach der Menschenrettung und Erkundung des Gebäudes, machte sich ein Angriffstrupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr an die Brandbekämpfung. Das Feuer im Bereich der Küche wurde rasch abgelöscht und im Wohnhaus keine weiteren Personen aufgefunden. Von einem Notarzt und den Besatzungen von vier Rettungswagen wurden die Betroffenen erstversorgt. Sie wurden anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in die Krankenhäuser Rosenhöhe und Johannisstift verbracht.

Nach dem Ablöschen der Kücheneinrichtung wurde das Mehrfamilienhaus mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Noch in der Nacht nahmen Brandermittler der Polizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Dafür wurde das Haus polizeilich beschlagnahmt. Da die Erdgeschosswohnung sehr stark verrußt wurde, ist sie derzeit unbewohnbar. Die Dachgeschosswohnung wurde zwar verraucht, ist aber bewohnbar geblieben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Feuerwehr auf etwa 20.000 Euro. Die hauptamtlichen Kräfte der Wachen Haupt und Nord wurden durch freiwillige Feuerwehrkräfte der Löschabteilung Schildesche unterstützt. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz für die 30 Einsatzkräfte beendet.

 

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