Zwei Menschen retten sich ins Freie – bis zu 300.000 Euro Schaden in Hillegossen – mit Video
Wohnhaus brennt nieder

Bielefeld (WB/cm/HHS). Ein Wohnhaus in Hillegossen ist am Sonntagabend abgebrannt. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus dem Dach.

Sonntag, 16.12.2018, 22:47 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 10:37 Uhr
Die Feuerwehr löscht den Brand in Hillegossen. Foto: Christian Müller
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Wohnhausbrand in Hillegossen

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Da hatten sich zwei Bewohner (56/54) samt ihres Papageis bereits in Sicherheit gebracht. Ein 26-jähriger Mann, der dort ebenfalls wohnt, war nicht zu Hause. Die Feuerwehr konnte das Gebäude nicht mehr retten, es wurde bei dem Brand völlig zerstört. Einsatzleiter Peter Dopheide schätzte den entstandenen Sachschaden auf etwa 250.000 bis 300.000 Euro. Insgesamt 70 Brandbekämpfer der Haupt- und Nordwache, sowie der freiwilligen Löschabteilungen Ubbedissen und Lämershagen waren im Einsatz.

Bewohner vor dem TV

Das Bewohner-Paar saß um kurz vor 17 Uhr vor dem Fernseher, als plötzlich der Strom ausfiel. Weil sie kurze Zeit später auch Brandgeruch bemerkten, alarmierten sie umgehend die Feuerwehr. Nachdem sie sich ins Freie gerettet hatten, mussten sie mit ansehen, wie ihr Haus niederbrannte. Nachbarn boten den bei Temperaturen um den Gefrierpunkt plötzlich obdachlosen Brandopfern spontan eine Notunterkunft an.

Die Feuerwehr benötigte eine zweite Drehleiter, um das Feuer einzudämmen. »Anfangs bereitete uns der Wasserdruck in der Hanglage Probleme«, sagte Dopheide. Ein mit 2000 Meter Schlauchleitungen beladenes Spezialfahrzeug sei hinzugezogen worden. »Wir haben auch das Wasser eines Swimmingpools im Garten des Hauses genutzt.«

Dachstuhl stürzt ein

Während der Löscharbeiten stürzten Teile des Dachstuhls ein. Drei Angriffstrupps unter Atemschutz bekämpften mit drei C-Rohren von der Hinterseite des Gebäudes die Flammen. Als keine Gefahr mehr von herunterstürzenden Teilen bestand, kämpften sich die Trupps weiter vor.

Die Brandbekämpfer, die sich seit Stunden im Einsatz befanden, wurden nacheinander ausgetauscht, um sich zu verpflegen und ihre Fahrzeuge wieder aufrüsten zu können. Bis etwa 23 Uhr sollten weitere Glutnester gelöscht werden. »Im Laufe der Nacht werden wir Kontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass keine Glutnester aufflammen und mit einer Wärmebildkamera die Temperatur überwachen«, kündigte Wehrsprecher Jörn Bielinski an

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