So., 16.12.2018

Hunderte Besucher am 3. Advent in Altenhagen, Schildesche, Jöllenbeck und Quelle Es weihnachtet sehr

Sebastian Riebe schürt die Flammen in der Feuerschale der Jöllenbecker Feuerwehr.

Sebastian Riebe schürt die Flammen in der Feuerschale der Jöllenbecker Feuerwehr. Foto: Heinze

Bielefeld (WB/hz/mp). Der dritte Advent war in Schildesche und Jöllenbeck das Wochenende der großen Feuerschalen. Und in Altenhagen fand das erste Rudelsingen in der Kirche statt.

Die Leiterin des CVJM Posaunenchores Altenhagen hatte die Idee, in der Adventszeit einmal etwas Neues auszuprobieren – das Rudelsingen in der evangelischen Kirche. Fast 150 Besucher kamen zur Premiere mit Kaffee und Kuchen vor dem musikalischen Teil und Bratwurst, Bier und Glühwein im Anschluss.

Gesungen wurde nicht nach einem festen Programm, sondern nach Losentscheid. »30 Lieder von der Weihnachtsbäckerei bis zur Stillen Nacht finden sich in der Lostrommel und werden von den Besuchern gezogen«, erklärt Chorsprecher Karl-Wilhelm Vinke das Prozedere. Der Eintritt war frei, Spenden in einem ungewöhnlichen Behälter, einer alten Tuba, waren in Altenhagen gerne gesehen.

1000 Tassen für 600 Liter Feuerzangenbowle

Der Schildsker Feuerzauber ist mit vier Stunden Dauer die wohl kürzeste Advents-Großveranstaltung in Bielefeld, aber vielleicht die stimmungsvollste überhaupt. Auf dem Platz vor der mächtigen Stiftskirche im historischen Ortskern drängten sich zur mittlerweile elften Veranstaltung dieser Art am Samstag wieder hunderte Besucher.

Gärtner Jan-Peter stand an der großen Feuerschale und ließ zwei Kubikmeter Fichtenholz in Flammen aufgehen. Die 1000 Tassen für die 600 Liter traditioneller Feuerzangenbowle hatte Designerin Anja Bleicher dieses Jahr mit dem Motiv der alten Post verziert. Grillmeister Hans-Dieter Riemen wartete zwischen Currywurst und Flammkuchen mit einer Überraschung auf: dem ersten Schildsker Weihnachtsbraten. »Das ist ein Krustenbraten, mariniert mit Apfelsaft und winterlichen Gewürzen«, erklärte der Mann vom Fach.

Flammen und Funkenflug bei der Feuerwehr

Flammen und Funkenflug gab es auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Jöllenbeck. Die Brandbekämpfer waren nach der eintägigen Premiere im Vorjahr gleich in die Vollen gegangen: das zweite Jöllenbecker Adventsfeuer fand am Samstag und am Sonntag statt. »Das machen wir nächstes Jahr wieder so«, kündigten die Feuerwehrleute Oliver Schnittger und Frank Klusmann an. Die Gelegenheit, am und im Feuerwehr-Gerätehaus zu klönen, Deftiges oder Süßes zu kosten, selbst gebastelte Geschenke zu kaufen oder sich beim Heimatverein zu informieren wurde rege genutzt.

Weihnachtsmann verteilt in Quelle Süßes an die Kinder

Der Weihnachtsmann ist als streng, zugleich als gerecht und gütig bekannt, und genau so trat er am Sonntagnachmittag im Getümmel an der Queller Johanneskirche auf: Beim Weihnachtsmarkt der Queller Gemeinschaft erwarteten ihn bereits mehr als 200 aufgeregte Kinder, um eines seiner begehrten Tütchen voller Süßigkeiten zu ergattern. Wer ein Gedicht aufsagen konnte, hatte sein Geschenk schon sicher.

Doch auch die Kinder, die ein freundliches Gesicht aufsetzten und wenigstens »danke« sagten, hinterließen bei dem rauschebärtigen Mann, der dem Unternehmer Hans Lager sehr ähnlich sieht, einen guten Eindruck. Bei der sich anschließenden Verlosung brachte die Queller Gemeinschaft 134 Preise unters Volk, darunter ein Spanferkelessen für 15 Personen. Vorsitzender Bernd Rehmet freute sich über guten Betrieb an den 28 Verkaufs- und Verzehrständen. Zum 36. Mal seit 1982 stellte der Verein seinen Markt auf die Beine.

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