Fr., 11.01.2019

Bündnis gegen Rechts: »weiterhin kooperations- und gesprächsbereit« Neonazi-Demo: bislang kein Gespräch

Nach der Neonazi-Demo entflammte eine Diskussion über den Polizei-Einsatz.

Nach der Neonazi-Demo entflammte eine Diskussion über den Polizei-Einsatz. Foto: Jens Heinze

Bielefeld (WB/hz). Der Polizeieinsatz beim Marsch von hunderten Rechtsradikalen am 10. November 2018 durch die Innenstadt ist bis heute umstritten. Das Bündnis gegen Rechts, Organisator des Gegenprotests mit Tausenden Demonstranten, erhob massive Vorwürfe gegen die Polizei.

Eigentlich wollten Kritiker und Kritisierte im November 2018 sofort miteinander reden. Passiert ist nichts. Bündnis-Sprecher Klaus Rees sagt, die Polizei habe diese Woche zum zweiten Mal ein Gespräch ohne neuen Terminvorschlag abgesagt. Das Bündnis sei »weiterhin kooperations- und gesprächsbereit« und bitte die Polizei um ein zeitnahes Gespräch.

Polizeisprecherin Sonja Rehmert verweist dagegen auf die Sitzung des Innenausschusses des NRW-Landtages am nächsten Donnerstag. In Düsseldorf will die Landesregierung den von der grünen Landtagsfraktion geforderten Bericht zum Polizeieinsatz vom 10. November 2018 vorlegen. Rehmert: »Sollten danach für das Bündnis noch Fragen unbeantwortet sein, steht die Polizei Bielefeld zum Gespräch bereit.«

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