Premiere von »Brainstorm – Wissenschaft trifft Improtheater« in der Wissenswerkstadt
Der getanzte Urknall

Bielefeld (WB). Was kommt wohl dabei heraus, wenn Wissenschaftler und Improvisationskünstler gemeinsam auf einer Bühne experimentieren? Ein getanzter Urknall? Der beste empirische Witz aller Zeiten? Diese Versuchsanordnung führt in jedem Fall zu einer spannenden Fusion, wenn »Brainstorm – Wissenschaft trifft Improtheater« am Donnerstag, 7. Februar, um 19 Uhr in der Wissens-Werk-Stadt (ehemalige Stadtbibliothek, Wilhelmstraße 3) seine Premiere feiert.

Donnerstag, 07.02.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 07:46 Uhr
»Die Stereotypen«, Nele Kießling und Marvin Meinold, holen bei »Brainstorm – Wissenschaft trifft Improtheater« Wissenschaftler auf die Bühne der Wissenswerkstadt Bielefeld.

Die ungewöhnliche Science-Show zielt auf Hirn und Zwerchfell und verbindet dabei aktuelle Themen aus der Wissenschaft mit jeder Menge Kreativität und Humor, improvisierten Schauspielszenen und Liedern.

Das Thema des ersten Abends lautet »Künstliche Intelligenz«: Was die Technik – schon, noch nicht oder vielleicht irgendwann – kann, dazu wird an der Universität Bielefeld geforscht. Dort arbeiten Professorin Dr. Barbara Hammer und Professor Dr. Philipp Cimiano am Exzellenzcluster CITEC. An diesem Abend entfesseln die beiden Experten auf der Bühne den »Brainstorm« gemeinsam mit dem Improvisationsduo Nele Kießling und Marvin Meinold, bekannt als »Die Stereotypen«. Begleitet werden sie vom Impro-Musiker Jannis Kaffka.

»Mit Brainstorm wollen wir kreative und humorvolle Wege finden«

»Mit Brainstorm wollen wir kreative und humorvolle Wege finden, spannende Themen aus der Welt der Wissenschaft zu vermitteln«, sagt Gesa Fischer, die bei Bielefeld Marketing gemeinsam mit Giovanni Fusarelli das Projekt Wissens-Werk-Stadt Bielefeld leitet.

»Uns geht es um einen witzigen und kreativen Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst. Immer wieder werden wir, inspiriert von den Gesprächen mit den Experten, Szenen, Lieder oder Gedichte improvisieren«, erzählt Nele Kießling.

Auch die Zuschauer können die Fachleute mit Fragen zu lernenden Maschinen, »Big Data«, mithörenden Musikboxen oder sprechenden Robotern löchern. »Brainstorm« soll Spaß machen, aber nicht albern sein, betont Marvin Meinold. »Und wir werden auch bestimmt nicht Wissenschaftler zum Theaterspielen zwingen«, ergänzt er.

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