So., 10.02.2019

Brackweder Union ist mit der Situation am Treppenplatz noch nicht zufrieden CDU: Längere Präsenz der Ordnungskräfte

Müll, Pöbeleien und Trinkgelage am Brackweder Treppenplatz sind Bürgern und Politikern nach wie vor ein Dorn im Auge.

Müll, Pöbeleien und Trinkgelage am Brackweder Treppenplatz sind Bürgern und Politikern nach wie vor ein Dorn im Auge. Foto: Markus Poch

Bielefeld (WB). Zur Verbesserung der Situation am Treppenplatz kündigt die Brackweder CDU einen umfassenden Antrag für die nächste Bezirksvertretersitzung an. »Nach den jüngsten Vorfällen müssen wir feststellen, dass die bisherigen Konzepte nur unzureichend greifen«, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Carsten Krumhöfner. Zudem sei festzustellen, dass sich die Problemlagen mittlerweile nicht nur auf Trinkgelage beschränkten, sondern »zunehmend auch Jugendbanden für Unruhe« sorgten.

Krumhöfner zufolge gehe es besonders hoch her, wenn der städtische Außen- und Vollzugsdienst ab 23 Uhr nicht mehr präsent sei. Wie berichtet, sollen Ordnungsamtsmitarbeiter Verschmutzungen und Pöbeleien unterbinden. Die CDU fordert, dass die Stadt die Präsenzzeiten ausweitet. Auch eine Prüfung der Öffnungszeiten des Kiosks will die Union einbringen. »Leider ist aus den Anregungen der Politik, den Bereich für Gelage unattraktiv zu gestalten, nichts umgesetzt worden«, so der Fraktionschef. Man wolle beantrage, dass Mauern, die als Sitzgelegenheiten dienen, umgestaltet werden. Zudem sollen dunkle Bereiche aufgehellt werden.

Krumhöfner und sein Rats-Kollege Detlef Helling waren 2018 selbst Zeuge eines Vorfalls am Treppenplatz und beobachten die Situation seitdem genauer. Die Brackweder Ratsmitglieder werfen der Verwaltung ein »Schönreden« zum Thema Treppenplatz vor. Aussagen von Ordnungsdezernentin Anja Ritschel gingen an der Lebensrealität von Anwohnern und Geschäftsinhabern vorbei. Helling: »Die Polizei hat ihre Streifen mittlerweile verstärkt, das zeigt uns, dass es hier sehr wohl ein Problem gibt. Das Bielefelder Ordnungsdezernat arbeitet aber nach dem Modell ›es kann nicht sein, was nicht sein darf‹.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6378872?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F