Mi., 13.02.2019

Deutsche Bahn: »Entscheidung fällt frühestens im zweiten Quartal« - mit Video Nach Großbrand: Neuer Standort für BVO-Busdepot?

Bei dem Brand des BVO-Busdepots entstand nach ersten Polizei-Schätzungen ein Schaden in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn geht von einem deutlich höheren Schaden aus.

Bei dem Brand des BVO-Busdepots entstand nach ersten Polizei-Schätzungen ein Schaden in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn geht von einem deutlich höheren Schaden aus. Foto: Christian Müller

Von Stefan Biestmann

Bielefeld (WB). Vier Wochen nach dem Brand des BVO-Busdepots ist nach Angaben der Deutschen Bahn völlig offen, ob der Gebäudekomplex an der Wilhelm-Bertelsmann-Straße wieder errichtet wird. Es seien grundsätzlich auch andere Standorte denkbar, sagte Bahnsprecher Dirk Pohlmann auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage. »Eine mittel -bis langfristige Lösung wird sich an der Marktentwicklung ausrichten. Die Entscheidung fällt voraussichtlich im zweiten Quartal.«

Dabei spiele auch immer die Frage die Rolle, bei welchen Ausschreibungen die bahneigene Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) den Zuschlag erhält. Wie berichtet, hatte den polizeilichen Ermittlungen zufolge ein technischer Defekt den Brand am 15. Januar ausgelöst. Die Flammen zerstörten fünf Busse und drei Kleinbusse. Das Dach der Bushalle stürzte ein. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei geht nach ersten Schätzungen von einem Schaden in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus. Die Deutsche Bahn spricht von einem »deutlich höheren Schaden«, nennt aber noch keine konkreten Zahlen. Für mögliche Wartungen von Bussen nutzt die BVO vorerst vor allem die Betriebshöfe in Paderborn und Herford.

Die BVO GmbH betreibt nach eigenen Angaben Buslinien im Regional- und Stadtverkehr im Gebiet des Teuto-OWL sowie der Verkehrsgemeinschaft Paderborn-Höxter. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter – davon 370 in Bielefeld. Die Zahl der Busse liegt bei mehr als 300 – 30 davon fahren in Bielefeld.

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