Mo., 18.02.2019

Einzige OWL-Filiale steht in Bielefeld Vapiano kämpft mit hohem Verlust

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Köln/Bielefeld (dpa). Als Antwort auf schwache Geschäftszahlen setzt die Restaurantkette Vapiano auf schlankere Strukturen. Vorgesehen seien effizientere Abläufe, eine auf Metropolen beschränkte Expansion und eine abgespeckte Speisenkarte.

Überdacht werde auch die geplante Ausweitung der Mitnahme- und Lieferangebote. Ziel sei unter anderem, die Wartezeiten für Gäste zu verringern, teilte das Kölner Unternehmen am Samstag mit. Arbeitsplätze stünden nicht im Fokus, sagte eine Sprecherin. Das einzige Vapiano-Restaurant in OWL ist in Bielefeld.

29,6 Millionen Euro Nettoverlust

Vorstandschef Cornelius Everke sprach von einem »operativ sehr enttäuschenden Geschäftsjahr 2018«. Vorläufigen Zahlen zufolge blieb der Umsatz mit rund 370 Millionen Euro unter der im November zum zweiten Mal gesenkten Spanne von 375 bis 385 Millionen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) belaufe sich auf 29 bis 31 statt 34 bis 38 Millionen. Der Nettoverlust liege wegen Sonderabschreibungen deutlich über dem des Vorjahres von 29,6 Millionen.

Zuletzt gehörten 231 Restaurants in 33 Ländern zur Kette.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6400770?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F