Do., 21.03.2019

Bielefelder Dr. Wolff-Gruppe steigert Umsatz auf mehr als 300 Millionen Euro Alpecin: Ice Blond liegt im Trend

Deutliche Zuwächse erzielte der Hersteller von Pharma- und Kosmetikprodukten vor allem bei Produkten für Frauen, wie etwa die neuen Plantur 39-Shampoos.

Deutliche Zuwächse erzielte der Hersteller von Pharma- und Kosmetikprodukten vor allem bei Produkten für Frauen, wie etwa die neuen Plantur 39-Shampoos. Foto: Dr. Wolff-Gruppe

Von Bernhard Hertlein

Bielefeld (WB). Erstmals hat die Bielefelder Dr. Wolff-Gruppe im vergangenen Jahr ihren Umsatz auf mehr als 300 Millionen Euro gesteigert.

Die Geschäftsführer Christoph Harras-Wolff, Eduard R. Dörrenberg, Dr. Christian Mestwerdt (von links.) mit Produkten der Dr. Wolff Group. Foto: Dr. Wolff-Gruppe

Mit dem Plus von vier Prozent auf 309,6 (Vorjahr: 297,5) Millionen Euro zeigt sich der geschäftsführende Gesellschafter Eduard Dörrenberg zufrieden, zumal sich der Absatz im Ausland – vor allem in Asien – besser entwickelt habe als das Exportumsatzplus von drei Prozent vermuten lasse.

Deutliche Zuwächse erzielte der Hersteller von Pharma- und Kosmetikprodukten vor allem bei Produkten für Frauen. Das gelte sowohl für Vagisan, eine Feuchtigkeitscreme für den Vaginalbereich als auch für die neuen Plantur 39-Shampoos.

Letztere pflegten nicht nur die Haare, sondern färbten sie gleichzeitig. Angeboten werden Braun, Blond und Silber, wobei Silber Dörrenberg zufolge auch von blonden Frauen gern genutzt werde, um ihre Haare aufzuhellen: »Ice Blond liegt im Trend.«

Weltmeister und Influencer entwickeln mit

Während die Exportquote im Gesamtunternehmen bei 20 Prozent liegt, erreicht sie bei der Haarpflegemarke Alpecin mehr als 30 Prozent. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen seine 200millionste Coffein-Shampoo-Flasche verkauft.

Bei der Marke Alcina, die in Friseurläden verkauft wird, entwickelte Dr. Wolff eine neue Reihe gemeinsam mit dem in Bielefeld wohnenden Friseur-Weltmeister Robert Mrosek und aus dem Internet bekannten Influencern.

Von den 675 Beschäftigten arbeiten etwa 600 in Bielefeld. Aktuell sucht Dörrenberg 20 IT-Spezialisten. Am Stammsitz wird eine neue Abteilung für Digitales eingerichtet. Gleichzeitig setzt Dr. Wolff auch die Kooperation mit dem Pioneers Club fort.

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