Mi., 27.03.2019

100.000 Euro Siegprämie: Weltneuheit aus Bielefeld gewinnt bei Pro-Sieben-Show Der »Rollikup« ist das »Ding des Jahres«

Das Ding des Jahres kommt aus Bielefeld: Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog (von links), Amorelie-Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer, Janin Ullmann, Andreas Neitzel, Eduard Wiebe, Joko Winterscheidt, Lena Gercke.

Das Ding des Jahres kommt aus Bielefeld: Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog (von links), Amorelie-Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer, Janin Ullmann, Andreas Neitzel, Eduard Wiebe, Joko Winterscheidt, Lena Gercke. Foto: Willi Weber/Pro Sieben

Von Arndt Wienböker

Bielefeld/Köln (WB). »Das Ding des Jahres« kommt aus Bielefeld. Der »Rollikup« rollte im Live-Finale der Pro-Sieben-Show »Das Ding des Jahres« der Konkurrenz davon. Die 100.000 Euro Siegprämie gehen an die beiden Erfinder Andreas Neitzel (53) und Eduard Wiebe (45).

Entsprechend groß ist die Freude bei den »Rollikup-Machern«, die bereits während des großen TV-Finales versprachen, die Siegprämie in die zur Bielefelder Lebenshilfe gehörende Inklusionsfirma »Teuto InServ« rezuinvestieren.

»Für uns ist es wichtig, etwas erfunden zu haben, mit dem Rollifahrer ihren Alltag selbstbestimmend meistern können und das einen echten Mehrwert darstellt«, erklärte Wiebe während der Live-Sendung in Köln.

Dass das weltweit erste Kupplungssystem für Rollstuhl-Anhänger derart durchstarten wird, damit hatten aber auch die beiden Erfinder aus Bielefeld nicht gerechnet. Im Finale der sechs besten Erfindungen wurde der »Rollikup« mit überwältigender Mehrheit zum Gewinner gekürt. 41 Prozent der Fernsehzuschauer stimmten per Telefon- und SMS-Voting für den »Rollikup«.

Auf Platz zwei der Pro-Sieben-Show, bei der in sechs Staffeln insgesamt 56 Erfindungen vorgestellt wurden, landete die »Kochblume«, ein Überkochschutz für Töpfe, mit 15 Prozent der Stimmen.

Auch die vierköpfige Jury mit Moderator und Gründer Joko Winterscheidt, Top-Model Lena Gercke, Amorelie-Geschäftsführerin Lea-Sophie Cramer sowie Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog hatte die Erfindung aus Bielefeld vor dem Finale der »Top 6« zum Favoriten erklärt. Ihre einhellige Meinung: »Der Rollikup macht den Menschen, die auf ihn angewiesen sind, das Leben leichter!«

Reaktionen aus dem Netz

Auch in den sozialen Netzwerken freuen sich die Zuschauer mit den beiden Bielefeldern.

Es gibt allerdings auch Kritik am Rollikup. Diesem User ist der Preis für das Kupplungssystem schlicht zu hoch:

Kritik gibt es auch an der Sendung selbst. Viele Twitter-User vermissen die Innovation, manch einer sieht Parallelen zum Sieger aus dem Jahr 2018. Da setzte sich ein faltbarer Anhänger durch.

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