Bankhaus Lampe: Quartier mit Ärztehaus soll Ende 2019 bezugsfertig sein
»Bielefelds feinste Adresse« mit altem Giebel und neuen Büros

Bielefeld (WB). Die Anschrift am Alten Markt spricht für sich. »Es ist Bielefelds feinste Adresse«, weiß Makler Dr. Ralf Enderweit. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach den modernen Praxis- und Büroräumen hinter der wertvollsten historischen Fassade der Altstadt. Ende des Jahres soll das Quartier des Bankhauses Lampe nach dem Umbau bezugsfertig sein.

Sonntag, 28.04.2019, 11:00 Uhr
Attraktives Quartier: Makler Dr. Ralf Enderweit im Innenhof des Bankhauses Lampe, links das Haus Piggenstraße. Foto: Oliver Schwabe
Attraktives Quartier: Makler Dr. Ralf Enderweit im Innenhof des Bankhauses Lampe, links das Haus Piggenstraße. Foto: Oliver Schwabe

Rechtzeitig zur Freiluftsaison auf dem Alten Markt präsentieren sich die historischen Giebel zwischen Piggenstraße und Gehrenberg in neuem Glanz, leuchtet die golden ausgemalte Schrift in der Sonne. Das Gebäudeensemble zum Platz ist, wie mit den Planungen im Juli 2016 vorgestellt, als Baudenkmal und Wahrzeichen der Stadt erhalten geblieben.

Die Giebelreihe gibt nicht nur der Altstadt ihr Markenzeichen, sondern auch dem Bankhaus Lampe. Schließlich zieren die Giebel sogar den Briefkopf, stehen für ravensbergische Solidität und Tradition. Hinter den Giebeln beginnt die Innovation. Das Bankhaus ist komplett neu entstanden mit der Adresse Alter Markt 3.

Komplett entkernt und neu ausgebaut wurde das Gebäude am Gehrenberg 2. Ganz neu errichtet wurde das Gebäude an der Piggenstraße 1, dem schmalen Durchgang an der Apotheke am Alten Markt vorbei zum Bach.

Fünf Jahre lange Umbau- und Neubauphase

Der Blick in den Innenhof offenbart zwei klassisch konturierte Giebel, quasi das Gegenstück zu den historischen Giebeln vorn am Markt. Das Haus zur Piggenstraße mit seinen drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss findet insbesondere bei Ärzten großes Interesse. Anfragen kommen, so Makler Dr. Ralf Enderweit, zumeist von Interessenten, die in Bielefeld etabliert sind, sich aber an diesen besonders exponierten Standort verändern möchten.

Das Bankhaus Lampe wird sein Stammhaus in Bielefeld nach fast fünf Jahren Umbau- und Neubauphase wieder beziehen. Zum Neubau gehört auch eine Tiefgarage, die von der Piggenstraße aus erreichbar ist und nach umfangreichen historischen Vorarbeiten an dieser Keimzelle der Bielefelder Stadtgeschichte errichtet wurde.

Der Innenhofbereich wird als Parkfläche genutzt und steht dem Bankhaus zur Verfügung, das sich im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss befindet und durch die massive historische Tür am Alten Markt für Besucher erreichbar ist.

Mieter sucht Ralf Enderweit jetzt für die insgesamt 1751 Qua­dratmeter Praxen und Büros von 99 bis 478 Quadratmetern, die sich auf acht Mietflächen erstrecken in den Gebäuden am Alten Markt, Gehrenberg und der Piggenstraße, wo es im Erdgeschoss auch Ladenflächen gibt.

Oetker-Zimmer wird wieder eingerichtet

Bei Aufteilung und Gestaltung der Praxen, betont Enderweit, sei man durchaus flexibel. Erstellt wird das Objekt der Lampe Immobilien GmbH & Co. KG im so genannten veredelten Rohbau. Mit jedem Interessenten, sagt Enderweit, werde ein Ausbaustandard geplant und Bedarfsplan individuell erstellt. Neben Medizinern gehören Steuerberater, Rechtsanwälte und Unternehmensberater zu den Interessenten, die »Bielefelds beste Adresse« auch zu ihrer Adresse machen möchten.

Dabei hat das Quartier über den ohnehin exquisiten Standard hinaus durchaus noch Besonderheiten zu bieten. Den besten Blick über den Markt weit in die Niedernstraße gibt es bestimmt aus den Räumen in den drei Lampe-Giebeln. Dafür kann man aus dem vierten Obergeschoss am Gehrenberg sogar die Sparrenburg sehen.

Weil nicht nur Adel sprichwörtlich verpflichtet, sondern auch Name und Standort, wird die Lampe-Bank nach dem Umbau das stilvolle Oetker-Zimmer wieder einrichten. Bilder, Möbel, Türen und Leuchter sind eingelagert.

Während der Besuch hier später nur Bankkunden vorbehalten sein dürfte, ist das Geschenk des Lampe-Gesellschafters Oetker für alle Bielefelder gut sichtbar: der klassische Battig-Giebel im Weserrenaissance-Stil strahlt so schön wie damals 1680 bei seiner Fertigstellung.

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