Sa., 18.05.2019

Aktivitäten-Fläche auf dem Kesselbrink soll Ende Juni endlich nutzbar sein Stadt kündigt Fallschutz-Firma

Der Aufbau ist im Prinzip abgeschlossen, der Fallschutz gilt allerdings als noch mangelhaft.

Der Aufbau ist im Prinzip abgeschlossen, der Fallschutz gilt allerdings als noch mangelhaft. Foto: Bernhard Pierel, Archiv

Bielefeld (WB/bp). Die Stadt hat der Firma, die den Fallschutzboden auf dem Kesselbrink unter dem gelben Großspielgerät »Loop« und unter der ebenfalls gelben Calis­thenics-Anlagehergestellt und – offenbar mangelhaft – verlegt hat, gekündigt.

Die Verlegearbeiten wurden mit einer Frist von nur einer Woche neu ausgeschrieben. Man gehe davon aus, so der zuständige Umweltbetrieb, noch im Mai den Auftrag vergeben zu können.

Bereits seit gut zwei Jahren werden zunächst Installation und jetzt Eröffnung von Spielbereich und Openair-Mucki-Bude auf dem Kesselbrink immer wieder verschoben. Zunächst gab es Lieferschwierigkeiten beim Großspielgerät mit Kletternetz, Schaukeln, Rutschen und Pendelsitzen, einer Maßanfertigung. Dann wies der Fallschutzboden Mängel auf, der TÜV nahm das »Loop« nicht ab.

Abnahmebestätigung wird erwartet

Inzwischen hat der Technische Überwachungsverein die Calis­thenics-Anlage auf ihre Sicherheit überprüft, der Umweltbetrieb erwartet in der kommenden Woche die Abnahmebestätigung. Ebenfalls in der kommenden Woche seien landschaftsgärtnerische Arbeiten geplant. Man wolle den Spiel- und Aktionsbereich auf dem Kesselbrink abschnittweise frei geben, den letzten Bereich bis spätestens Ende Juni eröffnen.

Vor vier Jahren war der nicht genutzte Spielplatz neben dem Alten Friedhof aufgegeben worden, um stattdessen eine attraktive Anlage auf dem benachbarten Kesselbrink zu schaffen. Die Kosten dafür liegen bei 895.000 Euro, 195.000 Euro davon kommen aus städtischen Kassen.

Die Nachbesserungen auf dem Kesselbrink mit »Loop« und Freiluft-Sportstudio wurden auch deshalb nötig, weil der Rasen der ersten Generation nach der Platz-Einweihung schnell verkümmert war und ausgetauscht werden musste. Der neue Rasen wuchs jedoch ebenfalls nicht an. Die Folge war ein Rechtsstreit zwischen Stadt und beauftragter Firma. Beeinträchtigt wurde der Bereich zudem durch eine starke Vermüllung. Die Aktivitäten-Fläche soll jetzt sämtliche Probleme beseitigen und neue Besuchergruppen für den Kesselbrink gewinnen.

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