Sa., 01.06.2019

Leinewebermarkt bietet auch jede Menge »Kinderkram« Alles Familiensache

Die Geschwister Kora (5) und Riko (8) haben ihren Spaß bei »Kasper und der Pilzkobold« der Dagmar-Selje-Puppenspiele.

Die Geschwister Kora (5) und Riko (8) haben ihren Spaß bei »Kasper und der Pilzkobold« der Dagmar-Selje-Puppenspiele. Foto: Bernhard Pierel

Von Burgit Hörttrich

Bielefeld (WB). Riko (8) und Kora (5) haben sich einen Platz auf der Bank in der ersten Reihe vor Dagmar Seljes mobiler Puppenbühne gesichert. Sie wollen nichts verpassen von den aufregenden Abenteuern, die Kasper, Gretel und die Großmutter erleben. Im Skulpturenpark der Kunsthalle ist »Funtime« und die »Spiel(t)räume« der Evangelischen Jugend sind Ziel für hunderte von Kindern und deren Eltern. Noch bis einschließlich Sonntag.

Riko und Kora sind Geschwister und mit ihren Eltern Jan und Sinja da. Kora möchte unbedingt eine Waffel, Riko ins Riesenrad. Später. Denn jetzt haben die Kinder nur Augen fürs Puppentheater.

Je größer die Seifenblasen, umso größer auch der Spaß: Kora und Mutter Sinja. Foto: Bernhard Pierel

Das Programm im Park ist wohl so alt wie der Leinewebermarkt selbst. Und unverzichtbar. Schon die Eltern der Kinder, die sich dort heute austoben, haben die Spielewelt dort erkundet, als sie selbst noch klein waren. Statt aufblasbarer Rutsche gab es »früher« die Kistenrutsche, Torwand und, wie heute, allerlei Tischspiele, die den Kindern mindestens ebenso viel Spaß machen wie, sagen wir, Karussellfahren. Und die umsonst sind.

Riko kann sich nicht so recht entscheiden, was er zuerst spielen möchte. Gegen seinen Vater tritt er dann beim Kickern an. Kora ist sicher: »Riko gewinnt!« Sie hat recht, klar. Die Fünfjährige versucht sich im Kegeln und bejubelt jede umgefallene Spielfigur. Dann aber entdeckt sie die Möglichkeit, Riesenseifenblasen zu produzieren.

Kickern mit Papa: Riko bejubelt jeden erfolgreichen »Spielzug«. Foto: Bernhard Pierel

Heiner Wöhning (Evangelische Jugend) kümmert sich darum, dass die Gefäße mit der Lauge frisch gefüllt sind: »Nur dann gelingen auch die Riesenseifenblasen.« Außerdem muss der Wind richtig stehen. Kora ist erfolgreich, Riko möchte jetzt aber »endlich« ins Riesenrad.

Beide Kinder kennen die Tour – eigentlich, können sich aber nicht mehr genau erinnern. Ohne Angst klettern beide mit Vater und Mutter in eine der Gondeln, lassen sich nach oben tragen. Das Beste, so die beiden, als sie wieder festen Boden unter den Füßen haben: »Wir haben den großen gelben Pudding gesehen.«

Kora hüpft auf dem aufblasbaren »Spielplatz« herum. Foto: Bernhard Pierel

Nach ein, zwei Rutschpartien läuft Riko zur nächsten Kasper-Vorstellung, Kora möchte ein Pferd streicheln. Nach Hause? Jetzt doch noch nicht! Schließlich gibt es auch Waffeln. Gegen eine Spende werden die gebacken und mit Puderzucker bestreut. Und sie haben einen mit Stiel. Kora und Riko finden es lecker. Und jetzt? »Noch mal rutschen!«

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