Mi., 12.06.2019

Landgericht: Tat in Bielefeld war nicht zu beweisen Brandanschlag auf dreifache Mutter: Freispruch für den Angeklagten

Das Landgericht in Bielefeld.

Das Landgericht in Bielefeld. Foto: Thomas F. Starke/Archiv

Bielefeld (WB/hz). Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine dreifache Mutter (34) hat das Landgericht Bielefeld den Ex-Freund der Frau freigesprochen.

Ihm sei nicht nachzuweisen gewesen, seine Ex-Partnerin im Juli 2018 angezündet zu haben, so die Begründung des Gerichts.

Dem aus Kenia stammende Mann war vorgeworfen worden die dreifachen Mutter aus Eifersucht mit Modellflugzeug-Benzin übergossen und im Schlafzimmer seiner Wohnung an der Bleichstraße in der Bielefelder Innenstadt angezündet haben.

Der wegen Drogen- und Diebstahlsdelikten vorbestrafte 28-Jährige erzählte vor Gericht jedoch eine ganz andere Version vom Geschehen. Während der Verhandlung sprach er von einem Selbstmordversuch der 34-Jährigen.

Weil der Schwarzafrikaner nach ein paar Wochen eine sexuelle Beziehung beendet und die zeitweise obdachlose Frau aus seiner Erdgeschosswohnung geworfen hatte, soll die Frau sich nach einer Drogenparty im Wohnzimmer mit hochoktanhaltigem Benzin für die Modellautos seines Sohnes übergossen haben.

Auf freien Fuß kommt der Mann allerdings nicht, da er wegen weiterer Straftaten in Haft sitzt.

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