Fr., 14.06.2019

Beim dritten »Hackathon« sucht auch Dr. Oetker Start-up-Hilfe Digitale Herausforderung

Herbert Vogel bewertet als Juror die Ideen.

Herbert Vogel bewertet als Juror die Ideen. Foto: Oliver Schwabe

Bielefeld (WB/OH). 48 Stunden, 60 Talente und sechs namhafte Unternehmen, die Lösungen für ihre Herausforderungen bei der Digitalisierung suchen. Auf Initiative der Bielefelder Gründerschmiede Founders Foundation werden beim dritten »Hackathon« vom 28. bis 30. Juni Ideen zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle gesucht. Erstmals setzt auch der Bielefelder Oetker-Konzern auf die Hilfe pfiffiger Firmengründer.

Dr. Oetker will seinen seit 30 Jahren in der analogen Welt bewährten Back-Club mit rund 100.000 zahlenden Mitgliedern in das digitale Zeitalter transformieren. Entwickelt werden soll ein Rezept, dass jüngere Generationen genauso anspricht wie bestehende Mitglieder. Entstehen soll ein Online-Netzwerk mit verschiedenen Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten.

Auch der Gütersloher Hausgerätehersteller Miele setzt auf Digitalisierung. Er sucht eine Lösung, die in Zeiten von Lieferdiensten und Fastfood das tägliche Kochen mit viel Komfort unterstützt und das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung steigert.

Der Mindener Elektronik- und Automatisierungsspezialist Wago wünscht sich derweil eine Plattform, die verschiedene Geräte in Gebäuden miteinander vernetzt, um Synergien zu heben. Dazu gelte es, Daten zu erfassen, auszuwerten und zu kombinieren, um die Effizienz zu erhöhen.

Der Blomberger Wettbewerber Phoenix Contact will derweil seine Produktionsplanung unter Einsatz künstlicher Intelligenz optimieren. Dazu sollen Stammdaten durch Ist-Daten kontinuierlich angepasst werden. Ziel ist eine »enorme Effizienzsteigerung«.

Der Bielefelder Kosmetik- und Arzneihersteller Dr. Wolff hofft auf eine digitale Lösung, die Besuchern und Mitarbeitern die Navigation im Firmengebäude erleichtert. In der Lösung sollen auch Sicherheitsaspekte und Zutrittsmanagement enthalten sein.

Neben den OWL-Unternehmen ist der Düsseldorfer Industriekonzern Gea dabei. Angesichts des Generationswechsels in der Belegschaft und des sich rasant ändernden Marktes soll eine digitale Lösung weltweit Fachwissen aufbauen und bereitstellen helfen.

Den Aufgaben werden sich 60 Teilnehmer aus Deutschland und dem Ausland in zwölf Teams widmen. Die Ergebnisse werden von der Jury bewertet, der auch Herbert Vogel, der frühere Chef des Bielefelder IT-Dienstleisters Itelligence angehört. Dem Siegerteam winkt neben dem Pilotauftrag auch ein Preisgeld.

Kommentare

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6688487?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F