Do., 11.07.2019

»Fridays for Future«-Demo und Sitzblockade im Vorfeld der Ratssitzung - mit Video Bielefelder Stadtrat erklärt den Klimanotstand

Demonstration

Demonstration Foto: Bernhard Pierel

Bielefeld (WB/wie/MiS). Der Bielefelder Rat hat am Donnerstag den Klimanotstand erklärt. Mit dem symbolischen Akt soll bekundet werden, dass die Eindämmung der Klimakrise in Bielefeld höchste Priorität haben müsse. Mehrere hundert »Fridays for Future«-Aktivisten hatten zuvor demonstriert.

Vom Hauptbahnhof aus zogen um kurz nach 14 Uhr zunächst etwa 300 »Fridays for Future«-Aktivisten los. Angemeldet für die Demo sind 400 Teilnehmer. Die Aktivisten tragen Schilder wie »Klimanotstand jetzt« oder »Mut zur Verkehrswende«.

Der Protestzug führt zunächst über den Jahnplatz zum Kesselbrink und dann wieder zurück zum Jahnplatz. Dort ist eine Zwischenkundgebung geplant. Dann geht die Demo weiter über die Niedernstraße und den Alten Markt bis zum Rathausplatz. Dort findet die Abschlusskundgebung statt. Anschließend folgt eine Sitzblockade im Rathaus. Die Mitglieder des Rats bahnen sich ihren Weg durch die Menge, um zu ihren Plätzen zu gelangen.

 

Kommentare

Lasst die Kinder erstmal zur Arbeit fahren

Lasst die werten Kinder und Studenten, die auf der Brieftasche ihrer Eltern leben erst einmal ins Berufsleben und lasst sie dann noch ein Jahr pendeln... Mal sehen wie lange da die guten Vorsätze noch wichtig sind und der Führerschein gemacht ist. Die Vorsätze sind ja gut und schön, aber sie müssen auch realistisch sein.

Solang unsere Auto-Industrie nicht in der Lage ist, brauchbare E-Autos zu produzieren, die Supermärkte Paprika in Plastikschalen und in Folie verkauft, bringt der ganze Aufstand nichts. Die Stadt Bielefeld hat nun den "Klimanotstand" ausgerufen. Kam das jetzt gelegen, um den Jahnplatz nun endlich dicht zu machen und endlose Rückstaus auf allen nicht vorhandenen Umgehungen zu bilden?

Die Zeit wird's zeigen.

Und bevor ich's vergesse: Wie viele der Klamotten der FFF-Demonstranten waren bitte aus Polyester? :)

Gängelung durch Minderheiten. Armselig.

400 Teilnehmer und eine ganze Stadt mit fast 350000 Einwohnern knickt ein, anstatt einigen Querulanten mal richtig die Leviten zu lesen? Wo leben wir eigentlich? An euch alle, die an "FFF" teilnehmen oder teilgenommen haben: Wenn ihr effektiv etwas für das Klima tun wollt, macht niemals einen Führerschein und macht niemals im Winter die Heizung an! Das, was ihr verlangt, solltet ihr großzügig vorleben! Alles andere ist eine linke Farce.

2 Kommentare

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