Sa., 13.07.2019

Carnival, Kanal 21 und Schulbauernhof werden geehrt Die ersten Gewinner des Heimatpreises

Der vom Welthaus Bielefeld und dem Shademakers Carnival Club jährlich organisierte »Carnival der Kulturen« erhält den Preis in der Kategorie Kultur- und Heimatpflege.

Der vom Welthaus Bielefeld und dem Shademakers Carnival Club jährlich organisierte »Carnival der Kulturen« erhält den Preis in der Kategorie Kultur- und Heimatpflege. Foto: Bernhard Pierel (Archiv)

Bielefeld (WB). Der Carnival der Kulturen, der Kanal 21 und der Schulbauernhof Ummeln dürfen sich freuen. Sie sind die Gewinner des erstmals ausgelobten Bielefelder Heimatpreises.

In nichtöffentlicher Sitzung beschloss der Stadtrat am Donnerstagabend einstimmig, die Auszeichnung für besonderes Engagement zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts der Menschen in Bielefeld in drei Preiskategorien zu je 5000 Euro zu verleihen. Die Preisverleihung ist für Mittwoch, 18. September, vorgesehen.

Für die Kategorie Kultur- und Heimatpflege geht der Preis an den Carnival der Kulturen (Welthaus Bielefeld und Shademakers Carnival Club), für die Kategorie Soziales an den Kanal 21, Offener TV Kanal Bielefeld, und für die Kategorie Umwelt an den Schulbauernhof Ummeln.

Beate Wolff, Geschäftsführerin des Welthauses Bielefeld freut sich über die Entscheidung des Rats: »Der Carnival der Kulturen ist mittlerweile zu einem regionalen Erbe und zum Teil der Identität Bielefelds geworden. Er ist ein Zeichen starker, vielfältiger Zivilgesellschaft in unserer weltoffenen Stadt. Das ist in dieser Form einzigartig in NRW und ein Alleinstellungsmerkmal für Bielefeld.«

Der Rat hatte am 6. Dezember des vergangenen Jahres die Auslobung des Heimat-Preises beschlossen. Der Heimatpreis geht zurück auf eine Initiative des NRW-Heimatministeriums. Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) hatte im vergangenen Jahr fünf Projekte zur Heimatförderung auf den Weg gebracht. Dies sind neben dem Heimatpreis noch der Heimat-Scheck, die Heimat-Werkstatt, der Heimat-Fonds und das Heimat-Zeugnis.

Die Dotierung des Heimatpreises ist dabei gestaffelt. In größeren Städten liegt sie bei 15.000 Euro, in Kreisen bei 10.000 Euro und in kleinen Gemeinden bei 5000 Euro. Der Stadtrat beschloss im Dezember, sich zu beteiligen.

Die Jury bestand aus je einem Mitglied aller im Rat vertretenen Fraktionen und Gruppen. Sie machte einen Vorschlag. Der Stadtrat entschied dann abschließend über die Gewinner. Die Preisverleihung soll im September erfolgen. Die Bielefelder Siegerprojekte nehmen nach den Angaben des NRW-Heimatministeriums anschließend an einem Landeswettbewerb teil.

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