Do., 15.08.2019

Der Unions-Fraktionschef aus Gütersloh ist wegen der Eintrübung der Konjunktur nicht übermäßig besorgt Brinkhaus: »Wir sind immer noch stark«

»Wir sind immer noch stark, und das sollten wir nicht fahrlässig klein reden«, sagt Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus aus Gütersloh im Interview mit dem WESTFALEN-BLATT.

»Wir sind immer noch stark, und das sollten wir nicht fahrlässig klein reden«, sagt Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus aus Gütersloh im Interview mit dem WESTFALEN-BLATT. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB). Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) aus Güterloh ist wegen der Eintrübung der Konjunktur nicht übermäßig besorgt. »Wir sind immer noch stark, und das sollten wir nicht fahrlässig klein reden.«

Aber richtig sei, dass sich die wirtschaftliche Situation verändere, so Brinkhaus weiter. »Deswegen ist es an der Zeit, dass wir intensiver über die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts reden. Und zwar nicht in erster Linie darüber, wie wir mit einer Krise umgehen, sondern wie wir eine Krise vermeiden. Das unterscheidet uns als Union von anderen Parteien. Wir müssen Deutschland für die Zukunft stark machen. Wir müssen weniger darüber reden, was wir in 20 Jahren ausgeben sollen, sondern mehr darüber, wie wir in 20 Jahren Wohlstand erwirtschaften wollen«, sagte Brinkhaus dem WESTFALEN-BLATT.

Offensive beim Klimaschutz für Brinkhaus kein Trend

Dass CDU und CSU den Klimaschutz jetzt offensiver angehen, will Brinkhaus nicht als Trend verstanden wissen. »Die ganzen CO2-Ziele, über die wir sprechen und die uns betreffen, sind im Wesentlichen von der Union und von Angela Merkel einmal so festgelegt worden. Die Bundeskanzlerin war neben US-Präsident Barack Obama der Motor des Pariser Klimaabkommens. Wir haben als Union auch auf europäischer Ebene die entscheidenden Zusagen gemacht. Wahr ist aber, dass wir unsere CO2-Ziele für 2020 nicht erreichen werden. Und wenn wir jetzt nicht umsteuern, werden wir auch die Ziele für 2030, 2040 und 2050 reißen. Es geht also darum, dass wir die Ziele, die wir uns aus guten Gründen selbst gesetzt haben, erreichen. Das ist eine Frage der Verlässlichkeit und weniger der politischen Farbe«, so Brinkhaus weiter.

Lesen Sie das komplette Sommerinterview am Freitag im WESTFALEN-BLATT.

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