Di., 13.08.2019

Reisegruppe aus Bielefeld-Senne erreicht französische Partnerstadt – mit Video Ein herzliches Willkommen in Concarneau

Langersehntes Wiedersehen (von links): Helga Rossel (Bezirksamt), Bezirksbürgermeister Gerhard Haupt, Michel le Bourhis und Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe.

Langersehntes Wiedersehen (von links): Helga Rossel (Bezirksamt), Bezirksbürgermeister Gerhard Haupt, Michel le Bourhis und Bezirksamtsleiter Eberhard Grabe. Foto: Kerstin Sewöster

Concarneau/Bielefeld-Senne (WB). Eine frische Brise und Sonne am bretonischen Himmel begrüßen die 76 Bielefelder, als sie den Reisebus verlassen. Auch diejenigen, die mit Privat-Pkw oder Bandbulli angereist sind, finden sich auf dem Parkplatz zu einem ersten Hallo ein. Nach mehr als 17 Stunden Fahrt vielleicht etwas derangiert, aber guten Mutes. Man ist am Ziel, Misslichkeiten wie ein Bulli, der bei Antritt der Fahrt ausgetauscht werden musste, sind vergessen.

Für viele ist es nicht die erste Fahrt nach Concarneau. Die Partnerschaft zwischen Senne-Bielefeld und Concarneau währt bereits 50 Jahre und regelmäßig finden Besuche und Gegenbesuche statt. Für einige Senner ist dieser Besuch dann auch ein Wiedersehen mit Freunden, mit sehr guten Freunden.

Bürgermeister Gerhard Haupt fehlt bei keiner Fahrt an die Côte de Cornouaille. Und auch diesmal begrüßt er sofort und sehr herzlich Michel le Bourhis, der für die Franzosen die Partnerschaft organisiert.

Die Senner treffen die Partnerstadt in aufgeregter Erwartung an. Im Zentrum der Stadt sind bereits die Zelte und Bühnen aufgebaut. Die Eröffnung des Fête des Filets Bleus, des Fests der blauen Netze, steht unmittelbar bevor. Mehr als 70.000 Gäste werden bis Sonntag in Concarneau erwartet.

Und die insgesamt 112 Bielefelder mittendrin. Sie erwartet fünf Tage lang Programm in den Abendstunden mit kostenlosen Live-Konzerten auf mehreren Bühnen, Einführung in den bretonischen Tanz, Stickworkshops und zum Abschluss am Sonntag ein großer Festumzug mit Höhenfeuerwerk.

Vor Ort dabei

Über die Feier zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Senne und Concarneau berichtet WB-Redakteurin Kerstin Sewöster aus Frankreich.

Wer sich nicht ins Getümmel wagen möchte, der hat beim Ausflugsangebot Gelegenheit, Concarneaus Umgebung mit nicht weniger reizvollen touristischen Reizen auszuloten. Helga Rossel, die für das Senner Bezirksamt die Freundschaft mit Concarneau pflegt und verwaltet, hat Ausflüge ins Umland organisiert, darunter nach Pont-Aven, die Stadt der 14 Mühlen, die beliebter Anziehungspunkt für Kunstfreunde ist, weil einst die Maler Paul Gauguin und Emile Bernard hier weilten und Werke schufen.

Doch erst einmal heißt es ankommen, was unbedingt auch kulinarisch verstanden werden muss. Einige Reisende haben schon im Bus von den bretonischen Spezialitäten wie den Galettes, jenen herzhaften Crêpes aus Buchweizenmehl geschwärmt. Und dazu ein Glas Cidre - das ganze zu genießen in der Ville Close, der pittoresken Altstadt Concarneaus.

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