Bewohner waren nicht Zuhause: Aufmerksame Nachbarin alarmiert Feuerwehr – mindestens 50.000 Euro Schaden
Wohnhaus brennt in Bielefeld-Ubbedissen

Bielefeld (WB/cm). Zwei Zimmer in der ersten Etage eines Einfamilienhauses an der Brakeler Straße standen am Sonntagnachmittag in Vollbrand. Die Familie war zu diesem Zeitpunkt bei Freunden zu Besuch. Eine junge Nachbarin bemerkte das Feuer frühzeitig. Die alarmierte Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Räume verhindern und rettete das Haus.

Sonntag, 25.08.2019, 16:24 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 17:46 Uhr
In einer Wohnung in Bielefeld-Ubbedissen hat es gebrannt. Foto: Christian Müller
In einer Wohnung in Bielefeld-Ubbedissen hat es gebrannt. Foto: Christian Müller

Die Brandbekämpfer der Berufsfeuerwehr und der Löschabteilung Ubbedissen wurden um 15.07 Uhr mit dem Alarmstichwort »Wohnhausbrand« alarmiert. Eine junge Nachbarin im Teenageralter bemerkte Rauch aus dem gegenüberliegenden Wohnhaus. Die ersteintreffenden Kräfte der freiwilligen Feuerwehr bauten die Wasserversorgung auf, während bereits Fenstergläser platzen, sagte Einsatzleiter Dirk Fortmeier.

Wohnhaus brennt in Bielefeld-Ubbedissen

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  • Foto: Christian Müller
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»In dem Einfamilienhaus hielt sich zu diesem Zeitpunkt niemand auf. Flammen schlugen bereits aus einem Raum im ersten Obergeschoss. Rund um die Einsatzstelle herrschte eine starke Rauchentwicklung. Mit bis zu sechs Trupps unter Pressluftatmern löschten wir den Brand von innen und außen. Für meine Kollegen bei diesen Temperaturen eine kräftezehrende Aufgabe. Nach Beenden der Löschmaßnahmen belüfteten wir das Haus.« Ein Überdruckbelüfter wurde am Hauseingang positioniert. Um den Spitzboden zu entrauchen wurden vereinzelt Dachpfannen über die Drehleiter abgenommen.

Etwa 35 Einsatzkräfte im Einsatz

Etwa 35 Einsatzkräfte waren mit dem Retten des Hauses etwa zwei Stunden beschäftigt. Laut Fortmeier blieb die untere Etage vom Brand und seinen Folgen in Form von Löschwasser und giftigen Rauchgasen verschont. Nach einer gründlichen Reinigung kann die Familie das Erdgeschoss weiterhin bewohnen. Die beiden Schlafräume in der ersten Etage hingegen brannten nahezu vollständig aus. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.

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